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Projekte und Projektionen in der translatorischen Kompetenzentwicklung

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Edited By Silvia Hansen-Schirra and Don Kiraly

Der Sammelband geht aus der Ringvorlesung Projektarbeit in der Translationsdidaktik hervor. Diese fand im Wintersemester 2010/11 in Germersheim statt. Ihr Ziel war es, die DozentInnen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projekten in der Lehre beschäftigen, und sollte dem Austausch über gemeinsame Interessen und Probleme dienen. Schon im Rahmen der Ringvorlesung wurde deutlich, dass der Projektunterricht in Germersheim teilweise bereits gut vernetzt durchgeführt, äußerst theoriegeleitet entwickelt und praxeologisch orientiert erarbeitet wurde. Der Sammelband, der diese Vielfalt und Heterogenität durch thematische Teile abbildet, soll – über die Veranstaltung hinausgehend – zur theoretischen Reflexion und Diskussion anregen.

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Dörte Andres: Das Konzept Freitagskonferenz: Expertiseentwicklung durch berufsorientierte Lehre

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236 Skinner, Frederic B. (1957): Verbal Behavior. New York: Appelton-Century- Crofts. Vermeer, Hans J. (1978): „Ein Rahmen für eine allgemeine Übersetzungstheo- rie“, Lebende Sprachen 23, 99-102. Wissenschaftsrat (2006): Empfehlungen zu den Regionalstudien (area studies) in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Köln: Wissenschaftsrat. Wittgenstein, Ludwig (1958/1971): Philosophische Untersuchungen. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Zhang, Ning (2010): Grundfragen einer Dolmetschdidaktik im Sprachenpaar Deutsch-Chinesisch. München: Iudicium. Zhang, Zhenhuan (1997): „Terminologische Probleme im Bereich der Technik bei der Übersetzerausbildung“, in: Chun – Chinesischunterricht 13, 91–104. Zimmer, Thomas (1999): „Das Stiefkind der Globalisierung – einige Überlegun- gen zum Problem des Übersetzens aus dem Chinesischen“, in: Martin, Helmut/Christiane Hammer (Hg.): Chinawissenschaften – Deutschsprachi- ge Entwicklungen. Geschichte, Personen, Perspektiven. Hamburg: Institut für Asienkunde, 643-652. 237 Dörte Andres Das Konzept Freitagskonferenz: Expertiseentwicklung durch berufsorientierte Lehre Abstract. Im Zusammenhang mit Dolmetschen spielt die Entwicklung von Expertise eine große Rolle. Die Autorin stellt im folgenden Artikel dar, welche Bedeutung Übung, Erfah- rung, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Begabung bei der Expertiseentwicklung haben. Insbe- sondere Übung und Erfahrung sowie die Aneignung von Wissen sind grundlegende Aspek- te der Expertise. Genauso wichtig ist aber auch die Automatisierung von Handlungsabläu- fen, die sich in verschiedenen Phasen ausbildet. Ideale Bedingungen für die Entwicklung von Expertise bietet den Studierenden die Frei- tagskonferenz. Mit dieser Konferenz, die im Semester wöchentlich stattfindet und bei der Studierende im Examenssemester dolmetschen, wird im Gegensatz zum herkömmlichen Unterricht eine reale Konferenzsituation geschaffen. Die Studierenden lernen dabei bei- spielsweise, wie wichtig eine gute...

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