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Projekte und Projektionen in der translatorischen Kompetenzentwicklung

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Edited By Silvia Hansen-Schirra and Don Kiraly

Der Sammelband geht aus der Ringvorlesung Projektarbeit in der Translationsdidaktik hervor. Diese fand im Wintersemester 2010/11 in Germersheim statt. Ihr Ziel war es, die DozentInnen am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz zusammenzubringen, die sich mit authentischen Projekten in der Lehre beschäftigen, und sollte dem Austausch über gemeinsame Interessen und Probleme dienen. Schon im Rahmen der Ringvorlesung wurde deutlich, dass der Projektunterricht in Germersheim teilweise bereits gut vernetzt durchgeführt, äußerst theoriegeleitet entwickelt und praxeologisch orientiert erarbeitet wurde. Der Sammelband, der diese Vielfalt und Heterogenität durch thematische Teile abbildet, soll – über die Veranstaltung hinausgehend – zur theoretischen Reflexion und Diskussion anregen.

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Hans-Joachim Bopst, Kristin Reinke, Marcel Vejmelka: Interview: Ausstellungsprojekte als alternative Präsentationsform in der Translationsdidaktik

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295 Hans-Joachim Bopst, Kristin Reinke, Marcel Vejmelka Interview: Ausstellungsprojekte als alternative Präsentationsform in der Translationsdidaktik 1 Worum ging es in den Projekten? Bopst: Die Projekte – zwei Ausstellungen mit dem Titel „Reisepläne“ und „Speyer in Germersheim“ – waren „Motiv“ meiner Lehrveranstaltung „Ge- schichte und Kultur des Reisens“, die ich im Rahmen des von mir geschaffenen Wahlpflichtmoduls ‚Tourismus‘ durchführte. Den jeweils etwa 30 in- und aus- ländischen TeilnehmerInnen war die Aufgabe gestellt, zu diesen Themen Expo- nate und performances zu kreieren und sie über den Rahmen der Lehrveranstal- tung hinaus in einer von ihnen auszurichtenden Ausstellung zu präsentieren. Die betreffenden Projekt-Ausstellungen fanden jeweils zum Semesterende des WS 2010/2011 und SS 2011 an 4 bzw. 2 Tagen im Foyer des Fachbereichs Translati- ons-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) Germersheim der Johan- nes Gutenberg-Universität Mainz statt. Für die erste der beiden Ausstellungen hatten die Studierenden sechs touristische Angebotssegmente („Stationen“) ausgewählt, die sie in entsprechenden Gruppen bearbeiteten: � Wo Übernachten zum Erlebnis wird: ‚Themenhotels’ von unheimlich schön bis schön unheimlich � Culture – all-inclusive? Türkei – auf den zweiten Blick � ‚Popculture Tourism‘: Von der Ruine zur Filmkulisse � ‚Work & Travel‘. Zu sich selbst finden in Down Under? � Bewusstes Reisen – Ein Land mit allen Sinnen wahrnehmen: Brasilien � Hochzeitsreisen – für Menschen, die sich „trauen“ Die Stationen wurden zu einem Ausstellungs-Parcours angeordnet; an jedem Tag der Ausstellungswoche wurde eine oder zwei der sechs Stationen besonders in den Vordergrund gerückt („Highlight“). Reinke: Die im Zuge der Bologna-Reform eingeführten Bachelorstudiengänge fokussieren mehr...

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