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Das Zivilgesetzbuch der Republik Aserbaidschan

Deutsche Übersetzung mit Einführung

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Edited By Peter Krebs and Hermann Dück

Diese Arbeit enthält eine Übersetzung des Zivilgesetzbuches der Republik Aserbaidschan ins Deutsche, wobei als Vorlage der russische Gesetzestext diente. Es wurde sinngemäß übersetzt und an den Stellen, wo sich Abweichungen vom Wortlaut ergeben haben, ein entsprechender Vermerk vorgenommen. Das Buch richtet sich sowohl an Privatleute und Unternehmen aus Deutschland mit Interessen in Aserbaidschan als auch an aserbaidschanische Rechtsanwender, die für ihre Tätigkeit eine deutsche Übersetzung benötigen. Zwecks Überblick ist der Übersetzung zusätzlich eine kurze Einführung in das aserbaidschanische Zivilrecht mit Fokus auf ausgewählte Rechtsbereiche vorangestellt. Insgesamt ist eine Kombination von sowjetisch geprägtem und westlich beeinflusstem Recht festzustellen.

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Vorwort

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Besonderer Dank gebührt im Folgenden Frau Oksana Weber und Frau Olga Leybovich, die mit dem Entwurf einer aus dem Russischen ins Deutsche übersetzten Rohfassung die aufwendige Vorarbeit für die vorliegende Übersetzung geleistet haben. Ebenso ist der GIZ zu danken, welche nicht nur als Ansprechpartner zur Verfügung stand, sondern auch notwendige Materialien bereitgestellt und die Veröffentlichung der Übersetzung finanziell unterstützt hat. Gleiches gilt für Herrn Prof. Dr. Arnd Wie- demann und die von ihm geführte interdisziplinäre Arbeitsgruppe für Direktinvestitio- nen im Ausland, welche insbesondere die Finanzierung des Projekts sichergestellt hat. Nicht zuletzt gilt der Dank dem Inhaber des Lehrstuhls, an dem die Übersetzung des Zivilgesetzbuches (ZGB) erfolgt ist, Herrn Prof. Dr. Peter Krebs, der das Projekt ange- regt, begleitet und in jeder Hinsicht gefördert hat. Der Zusammenbruch der Sowjetunion zu Beginn der 90er Jahre hat zu einer Neuaus- richtung etlicher Mitglieder der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), darunter auch Aserbaidschans, geführt, wobei nicht zuletzt das Rechtssystem betroffen war. Vor die Aufgabe gestellt, neue (Privat-) Rechtsordnungen zu etablieren, haben die be- treffenden Länder im Zuge der Interparlamentarischen Versammlung (IPV) Modellge- setze verabschiedet. Zu den zentralen Regelwerken zählt dabei das Modell-ZGB, wel- ches maßgeblich durch das frühere ZGB der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) aus dem Jahre 1964 beeinflusst wurde und sich aktuell am stärksten im russischen ZGB widerspiegelt. Da sich andere GUS-Vertreter darüber hinaus zum Teil an westlichen Vorbildern orientiert haben, ist im Ergebnis...

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