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Class action-reaction

Zur Zustellung einer missbräuchlichen class action-Klageschrift und den Reaktionsmöglichkeiten deutscher Unternehmen

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Timo Lenth

Der europäisch-amerikanische Justizkonflikt hält Juristen und Unternehmen schon lange in Atem. Vermehrt werden europäische Unternehmen in den USA verklagt und sehen sich dort mit einer Reihe von prozessualen (aber auch materiell-rechtlichen) Nachteilen konfrontiert. Besondere Brisanz erlangt der Konflikt, wenn eine class action droht. Solche repräsentativen Schadensersatzverfahren erlangen durch die Anspruchsbündelung eine erhebliche wirtschaftliche und medienwirksame Bedeutung, was zu hohem Vergleichsdruck führt und häufig als missbräuchlich empfunden wird. Der Autor behandelt die Frage, ob der Missbrauchseinwand geeignet ist, die Rechtshilfe für die Zustellung einer class action-Klageschrift an ein Unternehmen in Deutschland zu verweigern. Er bettet diese besondere Klageform in das US-amerikanische Rechtssystem als Ganzes ein und beleuchtet dabei die übrigen klägerfreundlichen Rechtsinstitute. Er arbeitet class action-spezifische Missbrauchsindikatoren heraus, die im Rahmen der Rechtshilfeentscheidung zur Identifikation von Missbrauchskonstellationen herangezogen werden sollten.

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Peter Lang europäische Hochschulschriften timo Lenth Class action-reaction Zur Zustellung einer missbräuchlichen class action-Klageschrift und den reaktionsmöglichkeiten deutscher Unternehmen Ti m o Le nt h · C la ss a ct io n- re ac tio n II/ 54 04 timo Lenth, geboren in Wiesbaden, studierte von 2003 bis 2009 rechtswissen- schaften an den Universitäten Mainz, athen und Münster. Studium begleitend absolvierte er zahlreiche Praktika, u.a. in athen, Frankfurt am Main, Brüssel, new York und Berlin sowie die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung im Bereich des Common Law. Während des Promotionsstudiums an der Univer- sität Mainz von 2010 bis 2012 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt am Main. Seit anfang 2012 ist der autor referendar am Landgericht Wiesbaden mit aufenthalt an der deutschen Botschaft in nairobi. Der europäisch-amerikanische Justizkonflikt hält Juristen und Unternehmen schon lange in atem. Vermehrt werden europäische Unternehmen in den USa verklagt und sehen sich dort mit einer reihe von prozessualen (aber auch materiell-rechtlichen) nachteilen konfrontiert. Besondere Brisanz erlangt der Konflikt, wenn eine class action droht. Solche repräsentativen Schadensersatz- verfahren erlangen durch die anspruchsbündelung eine erhebliche wirtschaftli- che und medienwirksame Bedeutung, was zu hohem Vergleichsdruck führt und häufig als missbräuchlich empfunden wird. Der autor behandelt die Frage, ob der Missbrauchseinwand geeignet ist, die rechtshilfe für die Zustellung einer class action-Klageschrift an ein Unternehmen in Deutschland zu verweigern. er bettet diese besondere Klageform in das US-amerikanische rechtssystem als ganzes ein...

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