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Die theoretische Aneignung der Produktionsmittel

Gegenstand, Struktur und gesellschaftstheoretische Begründung der polytechnischen Bildung in der DDR

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Andreas Tietze

In der Verbindung von produktiver Arbeit und Erziehung sah Karl Marx «eines der mächtigsten Umwandlungsmittel der heutigen Gesellschaft». Diesen Anspruch aufgreifend wurde in der DDR ein umfassendes, curricular ausdifferenziertes System polytechnischer Bildung entwickelt, das Produktionsbetriebe systematisch in die schulische Allgemeinbildung einbezog. Diese Arbeit stellt die konzeptionelle Entwicklung der polytechnischen Bildung in der DDR auf der Grundlage veröffentlichter und archivalischer Quellen dar. Sie zielt darauf, auf der Basis einer theoriegeschichtlichen Analyse sowohl das hohe internationale Renommee als auch die praktischen Schwächen dieses Wesenselements der DDR-Schule im Besonderen und der sozialistischen Schulbildung im Allgemeinen zu begründen.

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Danksagung

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Die vorliegende Studie ist die geringfügig überarbeitete Fassung meiner im Ja- nuar 2012 an der Philosophischen Fakultät IV der Humboldt- Universität zu Berlin verteidigten Dissertation. Mein Dank gilt in erster Linie Prof. Dr. Gert Geißler, der als Erstgutachter die Arbeit betreute und mir durch seine kritische und engagierte Unterstützung viele wichtige Impulse gab. Daneben danke ich Prof. Dr. Ingrid Lohmann und Prof. Dr. Heinz-Elmar Tenorth für ihre Bereit- schaft, weitere Gutachten zu übernehmen. Wertvolle Anregungen insbesondere zur Einordnung des Gegenstandes im Feld der Erziehungsgeschichte der DDR gaben mir neben Gert Geißler vor al- lem die Herausgeber der Schriftenreihe „Gesellschaft und Erziehung“, Prof. Dr. Dieter Kirchhöfer und Prof. Dr. Christa Uhlig. Vor allem letztere stand mir im Prozess der Erarbeitung stets als Gesprächspartnerin zur Verfügung und gab mir darüber hinaus wertvolle Unterstützung, für die ich ihr zu Dank verpflichtet bin. Prof. Dr. Heinz Frankiewicz war dankenswerterweise zu einem Gespräch bereit und ermöglichte mir Einblick in unveröffentliches Material aus seinem Privatar- chiv. Weiterhin danke ich Nicole Vogel, Margit Ast und Elke Tietze für das Ge- genlesen des Manuskriptes und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ber- liner Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) des Deutschen Instituts für internationale pädagogische Forschung (DIPF) sowie des zugehöri- gen Archivs für ihre freundliche Hilfe und Unterstützung. Schließlich gilt mein Dank der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften für ihre finanzielle Unterstützung der Veröffentlichung....

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