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Die Auswirkungen des Informationsfreiheitsgesetzes auf die Korruption

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Matthias Pott

Das Informationsfreiheitsgesetz soll Informationszugangsrechte und die Kontrolle staatlichen Handelns verbessern und somit auch ein Mittel zur Korruptionsbekämpfung durch erhöhte Transparenz darstellen. Die Arbeit vergleicht öffentlich-staatliche und private Verfolgung von Korruption. Dabei stellt sich die Frage, wie sich eine private Verfolgung auswirkt, die nicht vom Staat initiiert wird, d.h. nicht durch finanzielle Anreize wie Belohnungen und Prämien des Staates motiviert wird, sondern sich allein durch private Erlöse finanziert. Es wird untersucht, welche Auswirkungen diese private Verfolgung in Abhängigkeit von der jeweiligen Organisationsform auf die Korruptionsverfolgung und damit auf die Abschreckung hat. Darüber hinaus werden die Folgen auf die Wohlfahrt untersucht. Diese Ergebnisse werden mit jenen einer staatlichen Verfolgung und einem planerischen Optimalzustand verglichen.

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I. Variablenverzeichnis

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~ bA Reservationsbestechungssumme für den Agenten (Mindestwert) ~ bK Reservationsbestechungssumme für den Klienten (Höchstwert) b Bestechungssumme d Kosten der Verfolgung E(U) Erwarteter Nutzen des Täters EA (b) Erwarteter Gewinn des Agenten EK (b,G) Erwarteter Gewinn des Klienten E hN   0,f y monetäre Strafe f* optimale monetäre Strafe fA monetäre Strafe für den Agenten fK monetäre Strafe für den Klienten fmax maximal mögliche monetäre Strafe G Gewinn des Täters h Schadenshöhe i Index der jeweiligen Verfolger bzw. die Wettbewerbsform (M- Monopol; O-Oliogpol; W-vollkommener Wettbewerb – B- Behörde) k gesellschaftliche Kostenfunktion K gesellschaftliche Zielfunktion (Index je nach Wettbewerbsform) KB Behördliche Zielfunktion N(qf) Anzahl der Täter in der Korruptionsbetrachtung  0,1q Entdeckungswahrscheinlichkeit q* optimale Entdeckungswahrscheinlichkeit v(G) Dichtefunktion V(G) Verteilungsfunktion V(z*) Nutzen des Klienten bei Optimalverhalten des Agenten V(z°) Nutzen des Klienten bei abweichendem Verhalten des Agenten W Wohlfahrt w=qf erwartete Strafe W(z*) Wohlfahrt bei Optimalverhalten des Agenten 10 W(z°) Wohlfahrt bei abweichendem Verhalten des Agenten x nicht-monetäre Strafhöhe (Dauer des Gefängnisaufenthaltes) xA nicht-monetäre Strafe für den Agenten xK nicht-monetäre Strafe für den Klienten y Vermögen des Täters Y Gesamtvermögen aller Täter yA Vermögen des Agenten yK Vermögen des Klienten z* dem Agenten vorgegebenes, gesellschaftlich optimales Verhalten z° vom Optimum abweichendes Verhalten des Agenten α monetäre Bewertung einer Einheit Gefängnis durch den Täter β monet...

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