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Adleraug und Luchsenohr

Deutsche Zwillingsformeln und ihr Gebrauch

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Hans-Georg Müller

Was sind Zwillingsformeln? Wie werden sie verwendet? Was macht sie so beliebt? Ein Beispiel ist ‘Mann und Maus’. Man kann mit Mann und Maus untergehen, aber auch etwas angehen, eine Arbeit anpacken, eine Bastion verteidigen und beim Fußball mit Mann und Maus «hinten drinne stehen». Wie kommen solche Zwillingsformeln zustande, und gibt es Regeln oder Tendenzen, nach denen sie gebildet werden? Warum sagt man nicht umgekehrt ‘Maus und Mann’? All diesen Fragen wird hier nachgegangen und zwar bei etwa zweitausend Formeln, die der Autor sorgfältig gesammelt, tabellarisch geordnet, erläutert und wissenschaftlich analysiert hat. Diese Abhandlung ist nicht nur ein übersichtliches Nachschlagewerk und eine unterhaltsame Fundgrube, sondern schließt zugleich eine sprachwissenschaftliche Lücke.

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Inhalt VII

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VII Inhalt 1 Was darf man von einem Werk über deutsche Zwillingsformeln erwarten und was nicht? 1 2 Was sind Zwillingsformeln? Vorläufige Abgrenzung 5 3 Definition, Eigenschaften und Beispiele 11 3.1 Definition 11 3.2 Formale Eigenschaften 12 3.2.1 Doppelungsarten 12 3.2.2 Zweck der Zwillingsformeln 13 3.2.3 Einbettung in Kontext 16 3.2.4 Grauzone 17 3.2.5 Unikale Komponenten 18 3.3 Weitere Indizien für das Vorliegen einer Zwillingsformel 18 4 Weitere Abgrenzungen zu Zwillingsformeln 21 4.1 Wortzusammenstellungen / Wortpaare / Aufzählungen 21 4.2 Wiederholungen eines Wortes 22 4.3 Verstärkende, präzisierende Wortzusammensetzungen 23 4.4 Kopulativkomposita 23 4.5 Portmanteau-Wörter 24 4.6 Ratschläge 25 4.7 Zeugmata 26 4.8 Redensarten / Idioms 27 4.9 Gemeinplätze 28 4.10 Sprichwörter 29 4.11 Zitate 29 4.12 Geflügelte Worte 30 4.13 Genitivkonstruktion 31 4.14 Auseinanderdividieren einer Zwillingsformel 32 5 Verwendung der Zwillingsformeln 33 5.1 Prinzip der Gleichheit bzw. Gleichrangigkeit 33 5.2 Bedeutungshierarchie 33 5.3 Wörtliche und übertragene Bedeutung 35 6 Weitere formale Eigenschaften der Zwillingsformeln 37 6.1 Wortarten 37 6.2 Formale Verbindung zwischen den Wörtern 38 VIII 6.3 Semantische Modelle 41 6.3.1 Bloße Aneinanderfügung gleicher Wörter ohne Konjunktor: „X (,) X" 41 6.3.2 Aneinanderfügung ungleicher Wörter ohne Konjunktor: „X (,) Y" 41 6.3.3 Koordinative Binomiale: „X und/oder/wie/weder ... noch/aber/ ...Y" 41 6.3.4 Koordinative Binomiale: „X und/oder X" 42 6.3.5 Modell „X um/für/wie X" 42 6.3.6 Modell „von X zu X" 42 6.3.7 Modell „von X bis/auf/zu/nach Y" 43 6.3.8 Komparative Zwillingsformeln: „X wie/als Y" 43 6.3.9...

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