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Text – Bild – Hypertext

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Ewa Zebrowska

Die Arbeit beschreibt Hypertexte aus textlinguistischer Perspektive vor einem breit angelegten theoretischen Hintergrund neuerer und neuester Forschung auf diesem Gebiet. Mit Hilfe der dabei herausgearbeiteten Kategorien wird die textlinguistische Spezifik von Hypertexten beschrieben und diskutiert. Es wird aufgezeigt, dass sich in den letzten Jahren der Einfluss neuer Technologien und Medien auf die Raum- und Zeitstrukturen von Texten überhaupt rasant verstärkt hat. Besondere Aufmerksamkeit wird in dieser Untersuchung der Präsenz von Bildern in der computervermittelten Kommunikation sowie dem Layout und dem Design geschenkt. Hypertexte erweisen sich auf ihrer Ausdrucksebene so letztlich als computergestützte Kommunikationsangebote.

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6. Zusammenfassung und Ausblick

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Durch die Problemstellung und -lösung hofft die Autorin mit ihrem Buch Text – Bild – Hypertext eine Lücke in der polnischen germanistischen Linguistik gefüllt zu haben. Das wichtigste Ziel war es, den Leser für bestimmte Themen zu sen- sibilisieren, die heutzutage sowohl einer korpus-basierten als auch einer immer intensiveren wissenschaftlich-theoretischen Reflexion bedürfen. Beteiligt daran sind verschiedene Disziplinen, darunter auch die (Text)Linguistik und die sich in den letzten Jahren etablierende Hypertextlinguistik sowie Bildlinguistik. Es wurde gezeigt, wie einerseits Text und Bild und andererseits die ihnen entsprechenden Rezeptionsweisen Lesen und Betrachten durch neue Technolo- gien beeinflusst werden sowie wie die medialen Bedingungen für die Textualität sich in den letzten drei Jahrzehnten verändert haben. Die höchste Ausprägung und vollkommenste Realisierung findet diese Entwicklung in der Hypertextuali- tät, auf die in dem vorliegenden Buch aus der textlinguistischen Perspektive ein- gegangen wurde. Für diese Überlegungen waren sowohl technologische als auch sprach-theoretische Grundlagen von Bedeutung. Alle zu Anfang formulierten Fragen wurden positiv beantwortet, wobei die wichtigste davon die Hypertex- tualität betraf, insbesondere die Möglichkeit der Anwendung der textlinguisti- schen Methoden für ihre Untersuchung. Ausgegangen wurde von dem ontologischen Status von Sprache(n), wobei angenommen wurde, dass die Sprache kein autonomes, abstraktes Objekt ist und sich nicht im leeren Raum bewegt, sondern im Menschen als seine sprachlichen Eigenschaften existiert, die auch textuelle und kulturelle Eigenschaften als die spezies-spezifische Ausstattung eines Menschen umfassen. Dank ihnen konnte der Mensch in die Natur eine gewisse Ordnung...

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