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Das Recht der digitalen Filmverwertung

Recht, Ökonomie, Technik und Wettbewerb von On-Demand-Portalen und Online-Plattformen mit einer rechtsvergleichenden Betrachtung des deutschen und österreichischen Datenbankrechts

Moritz Stegmann

Neue Angebote, neue Herausforderungen und Chancen für Urheber und Verwerter. Die Verwertung von Filmen befindet sich im Wandel. Technische Innovationen und neue Geschäftsmodelle führen zu nachhaltigen Veränderungen der Filmdistribution, bislang ist jedoch die Literatur nur in Ausschnitten und Einzelfragen auf diese Entwicklung eingegangen. Ziel der Untersuchung ist eine interdisziplinäre Gesamtdarstellung der digitalen Filmverwertung für bestehende und neue Marktteilnehmer von On-Demand-Portalen und Online-Plattformen. Neben Grundlagen zur Einordnung der digitalen Filmverwertung befasst sich die Arbeit im Schwerpunkt mit rechtlichen Rahmenbedingungen und der Frage nach eigenen Rechten von Verwertern im Bereich der digitalen Filmverwertung. Ökonomie, Wettbewerb und rechtliche Spannungsfelder zum Wettbewerbs- und Kartellrecht runden den Gesamtüberblick ab.

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Anhang Technik

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A. Schmalbandverbindungen Schmalband-Verbindungen über den internationalen Telekommunikationsnetz- Standard ISDN1 oder über ein analoges 56-kbit/s-Modem2 reichen für die Über- tragung von Bildsequenzen nicht aus, da für die zeitgleiche Videoverbreitung mehr als 2,5 Mbit/s benötigt werden3. Es bleibt für Schmalbandverbindungen damit nur die Möglichkeit, unlineare Angebote mit erheblichen Zeitdefiziten zu nutzen. B. Technik der Breitbandverbindungen Digital Subscriber Line (DSL) Die größte Verbreitung bei einem Breitband-Internetzugang besitzt der DSL4- Übertragungsstandard. DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, und steht für eine Reihe von Übertragungsstandards bei der Datenübermittlung. Die Bezeichnung DSL ist nicht allein auf einen Breitband-Internetzugang über eine Telefonleitung zu reduzieren. DSL kommt auch bei Verbindungen über Kabel oder Satellit zum Einsatz. Im Vergleich zu Internetverbindungen über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN nutzt DSL für die Datenübertragung ei- nen wesentlich größeren Frequenzbereich bei der Kommunikation zwischen DSL-Modem und DSL-Vermittlungsstellen5. Die DSL-Technik erreicht dadurch eine Datenübertragungsrate6 über einfache Kupferleitungen von theoretisch bis zu 210 Mbit/s. Zum Einsatz kommt meist ADSL oder VDSL. 1 Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Integrated_Services_Digital_Network [Stand 10.08.2011]. 2 Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Modem [Stand 10.08.2011]. 3 Vgl. Flatau, ZUM 2007, 1, 3. 4 Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line [Stand 10.08.2011]. 5 Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/DSLAM [Stand 10.08.2011]. 6 Siehe unter http://de.wikipedia.org/wiki/Datenübertragungsrate [Stand 10.08.2011]. 318 ADSL Die gegenwärtig häufigste DSL-Anschlusstechnik für Breitbandzugänge im Be- reich des Privatkundengeschäfts in Deutschland wird als Asymmetric Digital Subscriber Line7 bezeichnet....

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