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Familienmediation bei Trennung / Scheidung von Eltern

Ein Kann, ein Soll, ein Muss?

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Angelika Peschke

Trennung und Scheidung der Eltern gehören inzwischen zur Lebenswirklichkeit vieler Kinder. Ausgehend von den Erkenntnissen der Scheidungsforschung wird dargestellt, dass es dem Recht oft nicht gelingt, das für das Kind Beste zu erreichen. Mediation ist eine hilfreiche Alternative. Trennungspaare sind aber häufig in einem sich selbst hemmenden System gefangen, das ihnen die freiwillige Entscheidung zur Mediation unmöglich macht. Deshalb werden verschiedene Anknüpfungspunkte für eine Verpflichtung zum Mediationsversuch auf ihre verfassungsrechtliche Zulässigkeit geprüft und ihre konkrete Implementierung im FamFG vorgeschlagen. Ergänzend werden die Entwicklungen durch das Mediationsgesetz einbezogen und weiterer Handlungsbedarf (z. B. in Form von Mediationskostenhilfe) aufgezeigt.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Jahre 2010 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin als Dissertation angenommen. Für die Drucklegung wurden einzelne Abschnitte überarbeitet. Insbesondere wurde der Entwurf des „Gesetzes zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung“ in der im Bundestag im Dezember 2011 beschlossenen Form nachträglich in den für die Arbeit relevanten Aspekten eingearbeitet. Die entsprechenden Passagen sind kursiv gedruckt. Zum Zeitpunkt der Drucklegung befindet sich das Gesetz nach einem Einspruch durch den Bun- desrat im Februar 2012 im Vermittlungsausschuss. Mein besonderer und herzlicher Dank gilt Herrn Prof. Dr. Reinhard Singer, der sich hinsichtlich des Themas sofort aufgeschlossen zeigte und dies zu einer Zeit, als noch nicht absehbar war, dass dessen Relevanz mit dem FamFG und dem Mediationsgesetz deutlich zunehmen würde und der mir, nachdem meine Studi- enzeit viele Jahre zurückliegt, die Chance gab, einen lange gehegten Wunsch doch noch zu erfüllen. Ausdrücklich danken möchte ich auch Frau Prof. Dr. Bettina Heiderhoff von der Universität Hamburg für die Übernahme und die außerordentlich zügige Anfertigung des Zweitgutachtens. Von Herzen danken möchte ich schließlich meiner Familie, vor allem meinem Mann „Ekki“ und meinen Kindern Anna – Sophie und Julius für die Geduld und Anteilnahme, die sie mir in zweifelnden, überlasteten und frohen Momenten entgegen gebracht haben.

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