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Zwischen Stille und Stimme

Zur Figur der Schweigsamen bei Madeleine Bourdouxhe, Marguerite Yourcenar, Marguerite Duras, Clarice Lispector, Emmanuèle Bernheim und in den Verfilmungen der Romane

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Kathrina Reschka

Die Untersuchung der Figur der Schweigsamen zeigt, dass diese in ausgewählten Texten der (Post-)Moderne dem Prozess einer Umwertung unterliegt: Schweigen erscheint hier als besondere Gabe. Die Umcodierung der traditionell negativ konnotierten Frauenfigur beruht auf einer anderen Art der Darstellung, der écriture de l’approchement. Die Fülle des weiblichen Begehrens kann so unter Wahrung seiner Unsagbarkeit im Text erscheinen. Die vorliegenden intermedial-interdisziplinär fundierten close readings sind ein Beitrag zu den Gender Studies im Bereich der romanistischen Literatur- und Filmwissenschaft: Ansätze der feministischen Literaturtheorie (Körper-Schreiben) werden um die der Filmwissenschaft ergänzt und mit denen der Mystik der Moderne, der Körpersprache und der Phänomenologie verbunden.

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Danksagung

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Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um eine leicht überarbeitete und gekürzte Version meiner Dissertation, die ich unter dem Titel „Die An- wesenheit der abwesenden Frau in Literatur und Film. Zum Lesen von Schweig- samkeit in Romanen von Madeleine Bourdouxhe, Marguerite Yourcenar, Marguerite Duras, Clarice Lispector, Emmanuèle Bernheim und in den filmi- schen Transformationen der Romane“ am Institut für Romanistik (Philosophi- sche Fakultät II) der Humboldt-Universität zu Berlin eingereicht und am 15. Februar 2011 verteidigt habe. Zwei Stipendien haben zum erfolgreichen Abschluss der Arbeit beigetragen. Zunächst machte mir ein zweijähriges Graduierten-Stipendium des Landes Nordrhein-Westfalen ein konzentriertes Forschen an der Universität Siegen möglich. Mein besonderer Dank gilt des Weiteren der FONTE Stiftung zur För- derung des geisteswissenschaftlichen Nachwuchses für die freundliche Bewilli- gung eines Graduierten-Stipendiums für die beiden Folgejahre. Bei meiner Recherche im Schlöndorff-Archiv kam mir das Filmmuseum Frankfurt entgegen, der Fonds Yourcenar in Harvard machte mir einen unveröf- fentlichten Schlöndorff-Brief auf erfreulich unkomplizierte Weise zugänglich, die Produktionsfirmen Artemis und Arena Films stellten mir bereitwillig die unveröffentlichten Drehbücher zu „La Femme de Gilles“ und „Vendredi Soir“ zur Verfügung. Für die profunde Unterstützung bei der Korrektur meines Manu- skripts habe ich Miriam von Maydell sehr zu danken. Ich bin vor allem aber Frau Prof. Dr. Renate Kroll für ihre kontinuierliche und engagierte Begleitung meines Dissertationsprojekts in Dankbarkeit verbun- den. Sie war es auch, die meinen Weg von Siegen nach...

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