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Interkulturelle Erkundungen

Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen- Teil 1

Series:

Andrea Benedek, Renata Alice Crisan and Szabolcs János

Der Band vereint die Beiträge der IV. Internationalen Germanistentagung, die unter dem Titel Interkulturelle Erkundungen. Leben, Schreiben und Lernen in zwei Kulturen im September 2010 an der Christlichen Universität Partium in Oradea (Rumänien) stattfand. Der im Zeichen der Interdisziplinarität gestaltete Band beinhaltet sowohl Studien zu Literaturgeschichte, Theaterwissenschaft, Presseforschung als auch Beiträge zu den deutschen Regionalliteraturen und zur Rezeptionsgeschichte der deutschen Literatur im nichtdeutschsprachigen Raum.

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Ökonomische Reformbestrebungen in den ungarischen Zeitschriften um 1800. Katalin Blaskó (Wien)

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92 Andrea Seidler Abb.3 Titelblatt des 1. Stücks des „Freund des Landmanns“, Wien 1779. Ökonomische Reformbestrebungen in den ungarischen Zeitschriften um 1800 Katalin Blaskó (Wien) Einführung Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Zeitschriftenwesen Ungarns im Jahr- zehnt der Jahrhundertwende des 18. und 19. Jahrhunderts. Es wird untersucht, wie darin die Ideen der gemeinnützig-ökonomischen Aufklärung, die Bestre- bungen nach Modernisierung der Landwirtschaft, Förderung der Industrie und Aufklärung des Volkes während der absolutistischen Herrschaft weiter existier- ten und wie die Herausgeber und Autoren der Periodika argumentierten, um die praktische Anwendung von neuen Theorien und bisher unbekannten ökonomi- schen Methoden zu befördern. In den Fokus werden die ökonomischen Beiträge der Zeitschrift von und für Ungern und das persönliche Beispiel ihres Herausge- bers Ludwig Schedius gestellt. Vermittlerrolle der Hungari Ein großer Teil der Vertreter der Reformgedanken gehörte zu den deutschspra- chigen Hungari. Sie spielten einerseits als Vermittler zwischen Ungarn und in erster Linie dem deutschsprachigen Raum eine wichtige Rolle: viele von ihnen hatten in Deutschland studiert, lernten Sprachen und unternahmen Reisen in westeuropäische Länder. Sie vermittelten in Ungarn ihre Erfahrungen und ihre Schriften wurden im Ausland als Produkte der ungarischen Wissenschaftlichkeit und des Journalismus gelesen.1 Sie entwickelten innerhalb des Habsburgerrei- ches ihren partialen Patriotismus, das heißt sie entfalteten ihre Tätigkeit in Wort und in Tat im Interesse Ungarns. Viele von ihnen2 kamen mit der Jakobinerbe- wegung in Berührung und versuchten ihre antifeudale Meinung auch...

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