Show Less

Kartellrechtliche Durchsetzungsstrategien in der Europäischen Union, den USA und Deutschland

Eine rechtsvergleichende Untersuchung

Series:

Florian Leib

Im Jahr 2001 legte der Europäische Gerichtshof durch seine Courage-Rechtsprechung den Grundstein für einen Paradigmenwechsel in der Durchsetzung des europäischen Kartellrechts. Von nun an sollte jeder Unionsbürger, der Opfer von Kartellen oder marktbeherrschenden Unternehmen geworden ist, Schadensersatz vor den Gerichten seines Heimatstaates einklagen können. Der deutsche Gesetzgeber setzte die Vorgaben des Gerichtshofes im Rahmen der 7. GWB-Novelle um und wertete den Individualschutz von Betroffenen damit erheblich auf. Da hier weitgehend Neuland betreten wurde, untersucht die Arbeit die Lösungsansätze anderer Rechtsordnungen für die am meisten diskutierten Fragen im Zusammenhang mit privater Kartellrechtsdurchsetzung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Rechtsordnung der USA gelegt, die auf eine über hundertjährige Erfahrung bei der Durchsetzung des Kartellrechts mittels privater Schadensersatzklagen zurückblicken kann.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2011 von der Juristischen Fakultät der Freien Universität Berlin als Dissertation angenommen. Die Litera- turnachweise sind auf dem Stand vom Dezember 2010, die Rechtsprechungs- nachweise sind auf dem Stand von Juni 2011. Besonderen Dank schulde ich meinem Doktorvater Herrn Prof. Dr. Dr. Dr. Säcker für die vorbildliche Betreuung der Arbeit sowie für die angenehme At- mosphäre in der mündlichen Prüfung vor dem Promotionsausschuss am 1. De- zember 2011. Herrn Prof. Dr. Armbrüster möchte ich für die zügige Erstellung des Zweit- gutachtens danken. Meinen Eltern bin ich von herzen dankbar, dass sie mir die Anfertigung der Arbeit ermöglicht und mich während der gesamten Zeit nach Kräften unterstützt haben. Hierzu gehörte auch die Möglichkeit, im Jahr 2007 einen Masterstudien- gang an der Queen Mary University of London zu absolvieren. In diesem Zusammenhang möchte meinem Supervisor Dr. Maher M. Dabbah für die vielen internationalen rechtlichen Aspekte danken, die dank seines Wir- kens in den rechtsvergleichenden Teil der Arbeit eingeflossen sind. Gleiches gilt für Herrn Rechtsanwalt Dr. Werner Berg, LL.M. von der Kanz- lei Crowell & Moring in Brüssel, der mir durch einen Arbeitsaufenthalt ermög- lichte, die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse mit der täglichen Praxis ab- zugleichen. Abschließend möchte ich meinem Bruder sowie meinen Freunden, Harald Winstel, Stefan Vogt, Guillaume Couneson, Jerry Huang, Amar Lingala und Elena Schatrar für die ausdauernde Unterstützung...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.