Show Less

Subjektivität und Objektivität in der Rechtsanwendung

Series:

Hui Wang

Das Problem der Subjektivität und Objektivität ist eine der zentralen Fragen der Rechtstheorie und Rechtsphilosophie. Diese Arbeit hat zum Ziel, die der Rechtsanwendung inhärente Subjektivität aufzuzeigen, und die Transformation von der Subjektivität zur Objektivität auf ein diskurstheoretisches Fundament zu analysieren. In traditionellen positivistischen sowie nichtpositivistischen Untersuchungen werden die subjektiven Elemente des Rechts vernachlässigt. Eine reine Objektivität ist unerreichbar und die Subjektivität ist unvermeidbar. Durch die Entwicklung eines komplexen Modells der Rechtsanwendung und die Begründung der Notwendigkeit des Richtigkeitsanspruchs wird ein Übergang von der subjektiven zur objektiven Rechtsanwendung geschaffen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

Einleitung 16 1 Das Problem der Subjektivität und Objektivität 16 2 Die Transformation vom Sein zum Sollen 18 3 Der Gedankengang 19 Teil 1: Rechtsanwendung als Diskurs 22 1 Rechtsanwendung in einem demokratischen Verfassungsstaat 22 1.1 Private und öffentliche Autonomie als Basis des demokratischen 22 Verfassungsstaates 22 1.2 Die duale Natur des Menschen 24 1.2.1 Ideale und reale Subjekte 24 1.2.2 Rationalität und Moralität 26 2 Normenbegründung und Normenanwendung 30 2.1 Begründung und Anwendung der Rechtsnorm 30 2.2 Trennbarkeit der Normenbegründung und Normenanwendung 31 2.3 Nichttrennbarkeit der Normenbegründung und Normenanwendung 33 2.4 Bedarf die Anwendung der Rechtsnorm auch der Begründung? 35 3 Rechtsanwendung als Diskurs 36 3.1 Kohärenzthese der Rechtsanwendung bei Klaus Günther 36 3.2 Sonderfallthese der Rechtsanwendung bei Robert Alexy 39 3.3 Kritik an beiden Thesen durch Armin Engländer 42 3.4 Streit um Positivismus und Nichtpositivismus in der Rechtsanwendung 45 9 4 Zusammenfassung 48 Teil 2: Rechtsanwendung im Positivismus 50 1 Identität der Rechtssetzung und Rechtsanwendung bei Kelsen 50 1.1 Einleitung 50 1.2 Rechtsanwendung als Rechtsakt 51 1.2.1 Die Anwendung der Normen als Willensakt 51 1.2.1.1 Die Anwendung der Normen als Deutungsschema 51 1.2.1.2 Die Anwendung der Normen als Staatsakt 53 1.2.2 Die Anwendung der Normen als Erkenntnisakt 55 1.2.2.1 Authentische Interpretation als Mischung vom Willens- und Erkenntnisakt 55 1.2.2.2 Rechtswissenschaftliche Interpretation als reiner Erkenntnisakt 57 1.2.3 Die Anwendung der Normen ohne Subjektivität 57 1.2.3.1 Personen in der Rechtsanwendung 57 1.2.3.2 Normativität im schwachen...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.