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Der strafrechtliche Schutz des Rechts am eigenen Bild vor dem neuen Phänomen des Cyber-Bullying

Eine Untersuchung der Normanwendungs- und Auslegungsprobleme der strafrechtlichen Bildnisschutzvorschriften bei deren Verletzung im Rahmen von Internetdelikten

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Ricarda Leffler

In den vergangenen Jahren hat das Phänomen des Cyber-Bullying stark an Bedeutung gewonnen. Der strafrechtliche Umgang mit den neuen Medien ist jedoch in wesentlichen Bereichen noch kaum durchdrungen. Die im Rahmen des Cyber-Bullying erstellten und verwendeten Bilder können das Individualrechtsgut des Rechts am eigenen Bild gefährden und verletzen. Deshalb stellt sich die Frage, wie das Phänomen des Cyber-Bullying vor dem Hintergrund des strafrechtlichen Bildnisschutzes zu beurteilen ist. Die Arbeit stellt die Erscheinungsformen, Kategorisierungen und Verbreitungsmedien des Cyber-Bullying dar. Daran schließt sich die Untersuchung der Anwendbarkeit und Einschlägigkeit der Bildnisschutzvorschriften auf die Handlungen des Cyber-Bullying anhand der Strafvorschriften des KUG, GewSchG, TKG, BDSG sowie der LDSGe und des StGB an. Darüber hinaus werden die einschlägigen Strafvorschriften miteinander verglichen und Wertungswidersprüche aufgezeigt. Ferner wird die Frage beantwortet, ob der strafrechtliche Bildnisschutz im Zusammenhang mit Taten des Cyber-Bullying durch Art. 5 GG beschränkt werden muss.

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Danksagung

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Die vorliegende Arbeit lag dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin im Sommersemester 2011 als Dissertation vor. Die mündliche Prüfung fand am 14. Februar 2012 statt. Rechtsprechung und Literatur haben den Stand von Juni 2012. Mein aufrichtiger Dank gilt Herrn Prof. Dr. Axel Montenbruck, der mir sehr geduldig und immer zur rechten Zeit zur Seite stand. Mein Dank gilt auch Herrn Prof. Dr. Tobias Singelnstein für die Erstellung des Zweitgutachtens. Ein ganz besonderer und persönlicher Dank gilt meinen Eltern, die durch ih- re Unterstützung maßgeblich die Entstehung und Veröffentlichung dieser Arbeit ermöglicht haben. Bedanken möchte ich mich auch bei meinem Lebensgefährten Vincent, der mir mit mentalem Rückhalt und Geduld als konstruktiver Ge- sprächspartner zur Seite stand. Die Arbeit widme ich meinen Eltern und meiner Schwester Alexandra. Frankfurt am Main, Juli 2012 Ricarda Leffler

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