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Der Mittelstand: Forschungsansätze zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit

Edited By Stephan Schöning, Jörg Richter and Annika Pape

Der Sammelband greift unter dem Oberthema «Forschungsansätze zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit» ausgewählte wirtschafts-, rechts- und verhaltenswissenschaftliche Fragestellungen auf, die im Zusammenhang mit kleinen und mittleren Unternehmen stehen. Präsentiert werden Forschungsergebnisse von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg, deren Forschungsaktivitäten seit Längerem auf KMU ausgerichtet sind. Die dreizehn Beiträge dieses Buches sind in drei thematischen Schwerpunkten angeordnet. Ein erster Bereich umfasst Beiträge, die sich Fragestellungen in Bezug auf die einzel- und gesamtwirtschaftliche Optimierung der Organisationsstrukturen von und in KMU widmen. Ein zweiter Bereich beschäftigt sich mit ausgewählten Themen, die im Zusammenhang mit der nachhaltigen Sicherung der Kapitalbasis von KMU stehen. Komplettiert wird das Buch durch Beiträge zu Herausforderungen, mit denen Unternehmen aus der sie umgebenden Umwelt und der Gesellschaft konfrontiert werden und sich im weitesten Sinne mit Krisen beschäftigen. Gemeinsam verfolgen sämtliche Beiträge das Ziel, eine Verbindung zwischen theoretischen Erkenntnissen und praktischem Bezug aufzuzeigen und herzustellen.

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Minderheitsbeteiligungen im Fokus von (Kapital-)Markt und Gesetzgeber: Wie weit reicht der Einfluss der Aktionäre?: Susanne Braun

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Minderheitsbeteiligungen im Fokus von (Kapital-)Markt und Gesetzgeber: Wie weit reicht der Einfluss der Aktionäre? Susanne Braun Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung ......................................................................................................................... 165 2 Minderheitsbeteiligung und Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts ................................ 166 3 Minderheitsschutz zwischen Regulierung und Gestaltungsfreiheit ................................. 168 3.1 Minderheitsrechte ................................................................................................... 168 3.2 Verlust von Minderheitsbeteiligungen ................................................................... 171 3.3 Anfechtungsklagen und rechtsmissbräuchliches Verhalten ................................... 172 3.4 Angemessener Interessenausgleich bei Beseitigung der Minderheitsbeteiligung........................................................................................... 174 3.4.1 Grundsatz der Gleichbehandlung und Treuepflicht ................................... 174 3.4.2 Konkrete Regelungen bei Beseitigung der Minderheitsbeteiligung .......... 176 4 Private-Equity-Gesellschaften: Minderheitsbeteiligung und nachhaltige Einflussnahme .................................................................................................................. 177 5 Fazit ................................................................................................................................. 178 1 Einleitung Börsennotierte Aktiengesellschaften beschaffen sich auf dem allgemeinen Kapitalmarkt die für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erforderlichen Geld- beträge. Wenn sich die Gesellschaft an breite Anlegerkreise wendet, begünstigt dies eine starke Streuung der Aktien. Daher findet sich neben institutionellen Großaktionären eine Vielzahl von Kleinaktionären, deren Interesse sich nicht immer nur formal auf eine finanzielle Beteiligung beschränkt. Oftmals wollen sie auch die Unternehmensstrategie mitbestimmen und Einfluss auf die Unternehmensführung nehmen. Dies trifft insbesondere auf Beteiligungsgesell- schaften1 zu, deren Interesse am Erwerb von Minderheitsbeteiligungen in den letzten Jahren zugenommen hat, nachdem Unternehmenskäufe wegen der Finanzkrise und der für sie daraus resultierenden Kreditknappheit stark zurück- gegangen sind. Der Minderheitsaktionär kann sich wegen des im deutschen Kapitalgesell- schaftsrecht geltenden Mehrheitsprinzips bei Beschlussfassungen nicht darauf 1 Darunter sind in diesem Zusammenhang nur Private-Equity-Fonds zu verstehen, nicht jedoch Hedge-Fonds oder klassische Anlagefonds. 166 Susanne Braun verlassen, seine Interessen durch Ausübung des Stimmrechts zu wahren. Bei einer starken...

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