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Die Geringfügigkeit des Gehilfenbeitrags

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Oliver Schoepke

Nicht alle Beiträge eines Gehilfen erscheinen der Bestrafe würdig. So wirkt es unbillig, einen Gehilfenbeitrag zu bestrafen, der quantitativ unter einer gewissen Schwelle bleibt. Wo die Grenze verläuft ist schwer zu bestimmen. Der Autor entwickelt in dieser Arbeit ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal für die Beihilfe, um geringfügige Gehilfenbeiträge aus der Strafbarkeit herauszunehmen. Nur Handlungen, die eine gewisse Quantität erreichen, sind demnach von Strafe bedroht. Es wird gezeigt, dass das neue ungeschriebene Tatbestandsmerkmal bei Anwendung auf fragliche Fälle zu billigen Ergebnissen führt und damit einen Lösungsweg für dieses Problem des allgemeinen Teils des Strafrechts bietet.

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Vorwort

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e von Doktorarbeiten, so stellt sich das Gefühl ein, dass man dabei unvermeidlich auf Danksagungen stoßen muss. Diese Danksa- gungen mögen dem ein oder anderen wie die Erfüllung einer notwendigen Pflicht oder schlichtem Formalismus erscheinen. Fast langweilen sie den neutra- len Leser, so dass er das Vorwort getrost überspringen möchte. Der Autor einer Doktorarbeit sieht das im Regelfall aber wohl anders. Ihm wurde während der Entstehung seiner Ausarbeitung die Unterstützung vieler Menschen zuteil, ohne die die Aufgabe nicht hätte bewältigt werden können. Daher ist es für mich keine notwendige Pflicht, sondern vielmehr ein Anliegen diesen Menschen zu danken – auch wenn der neutrale Leser dies nun vielleicht doch wieder überliest. Ich danke Prof. Dr. Joachim Bohnert dafür, dass er mir das Thema zur Ver- fügung gestellt und die Arbeit als Erstgutachter korrigiert hat. Auch danke ich Prof. Dr. Gerhard Seher für die Anfertigung des Zweitgutachtens und Prof. Dr. Klaus Hoffmann-Holland für die Übernahme des Vorsitzes bei der mündlichen Prüfung. Neben diesen drei Professoren der Freien Universität Berlin möchte ich mich aber – was für Danksagungen wohl eher ungewöhnlich ist – auch bei den Mitarbeitern der juristischen Bibliothek der FU Berlin bedanken. Die Tätigkei- ten der Angestellten in der Bibliothek werden leicht als selbstverständlich hin- genommen. Dabei vergisst man wie angewiesen man auf sie ist. Auch wenn ich ein Buch zum dritten Mal aus dem Magazin bestellt habe, wurde es mir...

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