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«Umstürzende Gedanken» - Radikale Theorie im Vorfeld der 1848er Revolution

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Lars Lambrecht

Zu den politischen revolutionären Bewegungen in Europa vor 1848 gehörte zum einem auch die Gärung von «umstürzenden» Ideen gegen überkommene Gedankensysteme. Dabei konnten zum anderen aber auch die Gedanken «umstürzen», «auf der Strecke bleiben». Für beide Aspekte sind beispielsweise die sogenannten Junghegelianer repräsentativ. Aus dem Programm zu ihrer Erforschung werden in diesem Band zwei Felder besonders intensiv behandelt: die politische, insbesondere demokratische Opposition und die sozialen Bewegungen der vormarxschen und marxschen Arbeiter, der Frauen und vorschlagsweise der (intellektuellen) Jugendlichen. Wie immer bei den Forschungen zum Junghegelianismus geht es vor allem um die Diskussion und Veröffentlichung wirklich neuer (neuaufgefundener) Quellen.

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,,...im Kothe des Tuilerienhofes“. Ein unbekannter Artikel Georg Weerths in der Neuen Rheinischen Zeitung

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Bernd Füllner ,. im Kothe des Tuilerienhofes“. Ein unbekannter Artikel Georg Weerths in der Neuen Rheinischen Zeitung1 „Im übrigen war der Ton des Blattes kei­ neswegs feierlich, ernst oder begeistert. Wir hatten lauter verächtliche Gegner und behandelten sie ausnahmslos mit der äu­ ßersten Verachtung.“2 G eorg Weerths Rolle als Redakteur der N euen Rheinischen Zeitung „W eerth übernahm das Feuilleton, und ich bezw eifle, ob je eine andere Zeitung ein so lustiges und schneidiges Feuilleton hatte“, schrieb Engels rückschauend in seinem späten Erinnerungsartikel im Sozialdem okrat (Zürich) von 1883.3 M it dieser Stilisierung des Redaktionskollegen W eerth als verantw ortlichen Feuille­ tonredakteur trug Engels, der als ehem aliger R edakteur der Zeitung zugleich authentischer Zeuge und Chronist der N euen Rheinischen Zeitung (NRhZ) war, erheblich dazu bei, daß das spätere literaturw issenschaftliche und historische Forschungsinteresse sich lange Zeit au f W eerths vorgebliche Rolle des Feuille­ tonredakteurs4 der N R hZ beschränkte. Eine zusätzliche Begründung fand dieses begrenzte Interesse in dem offenkundigen Befund, daß knapp 80 Prozent des gesam ten Feuilletons der N R hZ Texte von W eerth enthalten - einzelne A usgabe enthalten sogar m ehrere kleinere Feuilletons von W eerth.5 V iele der zahlreichen .Lückenbüßer’6, m it denen die Spalten aufgefüllt w erden m ussten, lassen sich 1 Die beiden in diesem Aufsatz Georg Weerth zugeschriebenen Artikel wurden bereits an anderer Stelle ediert unter dem Titel „...im Kothe des Tuilerienhofes". Ein unbekannter Artikel Georg Weerths...

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