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Öffentliches Angebot, Vermögensanlage und Emissionspublizität

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Benjamin Werthmann

Das 2005 zur Umsetzung der Prospektrichtlinie erlassene Wertpapierprospektgesetz vereinheitlichte die Prospektpflicht für das öffentliche Angebot und die Börsenzulassung von Wertpapieren. Durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz erfolgte eine Erweiterung der Prospektpflicht auf nicht verbriefte Vermögensanlagen. Die Arbeit behandelt die Voraussetzungen der Prospektpflicht im deutschen und europäischen Recht und entwickelt einheitliche Definitionen für die zentralen Begriffe des öffentlichen Angebots und der Vermögenslage. Sie geht dabei auf die geschichtlichen und ökonomischen Hintergründe der Prospektpflicht ein und zieht Parallelen zur US Securities Regulation. Außerdem werden praktisch relevante Konstellationen wie beispielsweise Mitarbeiterbeteiligungen, Vertriebsketten und Freiverkehr erörtert.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... xxiii Einleitung .............................................................................................................. 1 A. Problemstellung .......................................................................................... 1 B. Ziele der Arbeit ........................................................................................... 1 C. Gang der Untersuchung .............................................................................. 2 Teil 1: Grundlagen ............................................................................................... 5 A. Die Geschichte des öffentlichen Angebots ................................................. 5 I. Von der Lenkung von Kapital zur Lenkung von Information ............... 5 1. Wegfall des Konzessionssystems bei Aktien ................................... 5 a) Wesentliche Schwächen des Konzessionssystems ...................... 5 b) Die Abschaffung des Konzessionssystems ................................. 6 2. Wegfall des Konzessionssystems für Schuldverschreibungen ......... 9 II. Die Einführung der Prospektpflicht .................................................... 10 1. Der Streit um die Prospekttheorie Ende des 19. Jahrhunderts ....... 10 a) Zusammenfassung der Positionen ............................................. 10 b) Bewertung .................................................................................. 12 2. Börsengesetz von 1896 ................................................................... 14 III.Das öffentliche Angebot als Tatbestandsmerkmal ............................. 15 1. AuslInvG (und KAGG) .................................................................. 15 2. Entwurf eines Vermögensanlagengesetzes 1978 ........................... 18 3. Die weitere Entwicklung unter europäischem Einfluss ................. 21 a) Die europäische Ebene .............................................................. 21 aa) Der Segré-Bericht von 1966 ............................................... 21 bb) Richtlinien in Bezug auf Wertpapiere ................................ 21 cc) Die Überarbeitung der Prospektrichtlinie ........................... 22 b) Die Umsetzung der europäischen Richtlinien in Deutschland .. 23 xii Inhaltsverzeichnis aa) Das Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz von 1991 ........... 23 bb) Das Prospektrichtlinie-Umsetzungsgesetz von 2005 ......... 25 IV.Die Erweiterung der Emissionspublizität auf nicht verbriefte Vermögensanlagen .............................................................................. 25 V. Zusammenfassung .............................................................................. 26 B. Theoretische Grundlagen des öffentlichen Angebots von Vermögensanlagen ................................................................................... 27 I. Begriff des Kapitalmarkts ................................................................... 27 1. Ökonomische Betrachtung ............................................................. 27 a) Intertemporaler Tausch als wesentliches Merkmal ................... 28 b) Risikostrukturierung und Vertragsgestaltung ............................ 29 c) Bewältigung von Losgrößen- und Fristenproblemen und Finanzintermediation ................................................................. 30 d) Teilmärkte des Kapital- bzw. Finanzmarkts .............................. 31 aa) Abgrenzung zum Geldmarkt .............................................. 31 bb) Abgrenzung zum Termin-...

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