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Kritiker der Digitalisierung

Warner, Bedenkenträger, Angstmacher, Apokalyptiker

Otto Peters

Kritiker der Digitalisierung beschreiben besorgniserregende Entwicklungen: Überlastung infolge von nicht mehr zu fassenden Datenmengen, Einwirkungen auf Gehirn und Denken, Veränderungen der Lebens- und Arbeitsweise, suchtartige Abhängigkeit, zahlreiche Formen von Computerkriminalität und drohende «Computerkriege». Schon nach wenigen Jahrzehnten intensiver Digitalisierung könnte sich unser Leben dehumanisieren. Experten der Computerwissenschaft werden ebenso vorgestellt wie Philosophen und Soziologen. Hinzu treten Vertreter der Kommunikationswissenschaft, der Jurisprudenz, der Technikgeschichte, der Gehirnforschung und Biologie, der Psychologie und Pädagogik. Auch Medienunternehmer, Journalisten und ein Dramatiker tragen ihre Standpunkte bei. Indem diese Kritiker uns warnen, verfolgen sie ein hohes und überaus wichtiges Ziel: die Bewahrung der Humanität.

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Kapitel 8 - Der Polemiker: Andrew Keen. Web 2.0 zerstört unsere Kultur!

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77 Kapitel 8 Der Polemiker: Andrew Keen Web 2.0 zerstört unsere Kultur! Andrew Keen, der englisch-amerikanische Medienunternehmer, Journalist und Buch- autor, wurde 1960 in London geboren. Er fand internationale Beachtung und Aner- kennung auf Grund seines Buches „The Cult of the Amateur: How the Internet is Kil- ling Our Culture“ (2007). Gegenwärtig lebt er mit seiner Familie in Ber- keley/Kalifornien. Biografischer Hintergrund Keen studierte an der University of London, wo er einen Bachelorgrad im Fach Ge- schichte erwarb. An der Universität Sarajewo und an der University of California setzte er seine Studien fort und schloss sie mit dem Master-Grad in Politikwissen- schaften ab. Danach lehrte er an den Universitäten Tufts, Northeastern und Massachu- setts.1995 begann er im Silicon Valley seine geschäftliche Laufbahn, indem er dort das „Audiocafe.com“ gründete, eine Internet Musik-Firma, die sich in jener Zeit der Internet-Pioniere zu einem bekannten Unternehmen entwickelte. Er produzierte die „MB5 2000 Media Show“, beriet Medienunternehmen und investierte in neugegrün- dete Internet-Firmen. Nach der Auflösung seiner Firma arbeitete er für fünf Medien- Companies und gründete 2005 „After TV“. Als gesuchter Debattierer erschien Keen in fünf amerikanischen Fernsehshows sowie in Radio- und Fernsehveranstaltungen vieler Länder. Er veröffentlichte seine Kolumnen in den namhaften englischen, niederländi- schen und belgischen Zeitungen. Außerdem kann man seine Gedanken und Erkennt- nisse über Medien und das Internet in seinem „thegreatseduction.blog“ lesen. Keen’s Buch “The Cult of the Amateur: How the Internet is killing our culture...

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