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Kritiker der Digitalisierung

Warner, Bedenkenträger, Angstmacher, Apokalyptiker

Otto Peters

Kritiker der Digitalisierung beschreiben besorgniserregende Entwicklungen: Überlastung infolge von nicht mehr zu fassenden Datenmengen, Einwirkungen auf Gehirn und Denken, Veränderungen der Lebens- und Arbeitsweise, suchtartige Abhängigkeit, zahlreiche Formen von Computerkriminalität und drohende «Computerkriege». Schon nach wenigen Jahrzehnten intensiver Digitalisierung könnte sich unser Leben dehumanisieren. Experten der Computerwissenschaft werden ebenso vorgestellt wie Philosophen und Soziologen. Hinzu treten Vertreter der Kommunikationswissenschaft, der Jurisprudenz, der Technikgeschichte, der Gehirnforschung und Biologie, der Psychologie und Pädagogik. Auch Medienunternehmer, Journalisten und ein Dramatiker tragen ihre Standpunkte bei. Indem diese Kritiker uns warnen, verfolgen sie ein hohes und überaus wichtiges Ziel: die Bewahrung der Humanität.

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Kapitel 13 - Die Warnerin: Susanne Gaschke. Die tiefere Bedeutung des Lesens

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132 Kapitel 13 Die Warnerin: Susanne Gaschke Die tiefere Bedeutung des Lesens Die deutsche Journalistin und Sachbuchautorin Susanne Gaschke wurde 1967 in Kiel geboren. Sie ist verheiratet und wohnt mit ihrem Mann Hans-Peter Bartels und ihrer Tochter Charlotte in Kiel. Biografischer Hintergrund Susanne Gaschke studierte Anglistik, Jura und Pädagogik. Sie promovierte 1993 mit einer Arbeit über Kinderliteratur, absolvierte eine Ausbildung an der Evangelischen Journalistenschule in Berlin und arbeitete als freie Journalistin für die F.A.Z., DIE ZEIT und den NDR. Nach einem Volontariat bei den Kieler Nachrichten war sie Re- dakteurin im Politik-Ressort der Wochenzeitung DIE ZEIT und danach ebenda im Ressort Familien- und Bildungspolitik. Sie schrieb u.a. an die zehn große viel beachte- te ZEIT-Artikel sowie drei Bücher: „Die Erziehungskatastrophe“ (2001), „Die Eman- zipationsfalle“ (2005) und „Klick - Strategien gegen die digitale Verdummung“ (2009). Quelle: (Gaschke o.J.). Motivation Skepsis und Argwohn scheinen für Susannes Gaschke die Grundmotive ihrer Kritik zu sein. Dabei lässt sie sich bewusst von ihren persönlichen Interessen leiten, die sie auch mitteilt. Entsprechend den Hauptthemen ihrer journalistischen Arbeit - Politik sowie Familien- und Bildungspolitik - geht sie mit fünf besonderen Anliegen an das genann- te Thema heran (2009, 9-16): o Sie möchte wissen, in welcher Weise sich das Internet auf das politische Le- ben in einer repräsentativen Demokratie auswirkt. o Sie möchte klären, inwieweit man die „alten“ Medien, hier insbesondere die Zeitung und das Buch, durch das Internet ersetzen könne oder ob sie unver-...

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