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Kritiker der Digitalisierung

Warner, Bedenkenträger, Angstmacher, Apokalyptiker

Otto Peters

Kritiker der Digitalisierung beschreiben besorgniserregende Entwicklungen: Überlastung infolge von nicht mehr zu fassenden Datenmengen, Einwirkungen auf Gehirn und Denken, Veränderungen der Lebens- und Arbeitsweise, suchtartige Abhängigkeit, zahlreiche Formen von Computerkriminalität und drohende «Computerkriege». Schon nach wenigen Jahrzehnten intensiver Digitalisierung könnte sich unser Leben dehumanisieren. Experten der Computerwissenschaft werden ebenso vorgestellt wie Philosophen und Soziologen. Hinzu treten Vertreter der Kommunikationswissenschaft, der Jurisprudenz, der Technikgeschichte, der Gehirnforschung und Biologie, der Psychologie und Pädagogik. Auch Medienunternehmer, Journalisten und ein Dramatiker tragen ihre Standpunkte bei. Indem diese Kritiker uns warnen, verfolgen sie ein hohes und überaus wichtiges Ziel: die Bewahrung der Humanität.

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Kapitel 16 - Der Dichter: Botho Strauß. Digitalisierung in der Welt der Träume und Trugbilder

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172 Kapitel 16 Der Dichter: Botho Strauß Digitalisierung in der Welt der Träume und Trugbilder Botho Strauß, der erfolgreiche deutsche Dramatiker und vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, wurde 1944 in Naumburg an der Saale als Sohn eines Chemikers gebo- ren. Er lebt gegenwärtig in Berlin und in der Uckermark. Biografischer Hintergrund Botho Strauß besuchte die Gymnasien in Remscheid und Bad Ems und studierte sechs Semester Germanistik, Soziologie und Theaterwissenschaft an den Universitäten zu Köln und München. Dort schrieb er eine Dissertation über „Thomas Mann und das Theater“, konnte sie jedoch nicht abschließen. Während seines Studiums wirkte er als Komparse an Aufführungen der Münchener Kammerspiele mit. Nach seinem Studium war er drei Jahre Redakteur und Kritiker der Zeitschrift „Theater heute“. Die Aufsät- ze, die er für diese Zeitschrift schrieb, wurden in dem Sammelband „Versuch, politi- sche und ästhetische Ereignisse zusammenzudenken“ veröffentlicht. Danach arbeitete er fünf Jahre als Dramaturg an der „Schaubühne am Halleschen Tor“ in Berlin. 1976 hielt er sich er als Stipendiat in der Villa Massimo in Rom auf. 1977 wurde die Auf- führung seiner „Trilogie eines Wiedersehens“, sein viertes Drama, ein großer Erfolg. Seitdem verfasste er 44 Theaterstücke, Kurzgeschichten, Essays und Aphorismen. Botho Strauß ist Mitglied des PEN-Zentrums und wurde vielfach ausgezeichnet, und zwar mit dem Dramatikerpreis der Stadt Hannover, dem Förderpreis des Schillerprei- ses des Landes Baden-Württemberg, dem Deutschen Schallplattenpreis, dem Litera- turpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste,...

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