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Sprachstrukturelle Unterschiede und Strategien im Simultandolmetschen

Eine Untersuchung anhand der Sprachenpaare Französisch-Deutsch und Englisch-Deutsch

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Anja Jane Niemann

Im Rahmen einer Korpusstudie, der ein reales Konferenzgeschehen mit erfahrenen, bei der EU akkreditierten Dolmetschern zugrunde liegt, werden in dieser Untersuchung Fragen des Simultandolmetschprozesses und der Sprachspezifik untersucht. Die Studie zeigt, dass sprachstrukturelle Unterschiede ein strategisches Vorgehen beim Simultandolmetschen bedingen und dass die dolmetscherspezifische Arbeitsweise durch Indikatoren erfassbar und beschreibbar wird und andere, das dolmetscherische Vorgehen bestimmende Faktoren, dominiert. Die Arbeit vergleicht Simultanverdolmetschungen aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche.

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Inhaltsverzeichnis

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Abbildungsverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Transkriptionslegende XIII 1 Einleitung 1 1.1 Ziel der Studie 2 1.2 Vorgehen 4 Teil I: Das Phänomen Sprachspezifik 5 2 Forschung zur Sprachspezifik im Dolmetschprozess 5 2.1 Experimentelle Nachweise einer Sprachspezifik 6 2.2 Korpusbasierte Gegenstimme 8 3 Ear-Voice -Span als Schlüssel zum Dolmetschprozess 11 3.1 Ear-Voice-Span als Funktion der Ausgangssprache 12 3.2 Der Faktor Erfahrung 17 3.3 Situative und aktantenbezogene Faktoren 18 3.4 Die Bedeutung des Verbs 19 3.4.1 Exkurs Satzverstehen 20 3.4.2 Exkurs Rollenzuweisung 22 3.5 Vom Prädikat zur Funktionseinheit 24 4 Mögliche Auslöser für sprachspezifisches Vorgehen 29 4.1 Linearitätsbedingte Auslöser 30 4.1.1 Unterschiede in der Satzstellung – vorn oder hinten? 31 4.1.2 Unterschiede in der Modifikationsrichtung – links oder rechts? 34 4.1.3 Semantische Ambiguität – who does what to whom? 36 4.1.4 Morphologische Ambiguität – m oder f? 39 4.2 Effizienzbedingte Auslöser 39 4.2.1 Strukturelles Effizienzgefälle 40 4.2.2 Stilistisches Effizienzgefälle 42 TEIL II KORPUSSTUDIE 43 5 Korpusbeschreibung 43 5.1 Data Protection Conference 43 5.2 Redner 44 VIII 5.3 Ausgangstexte 44 5.3.1 Textvorlagen 45 5.3.2 Präsentation der Ausgangstexte 47 5.4 Beteiligte Dolmetscher 50 5.5 Aufbereitung des Audiomaterials und Transkription 50 6 Auswertung 53 6.1 Ear-Voice-Span 55 6.2 Vorfeldproblematik 58 6.3 Adverbiale und präpositionale Satzenden 60 6.4 Postmodifikationen 61 6.5 Prämodifikationen 62 6.6 Formgleichheit 63 6.7 Subjektlose Konstruktionen 63 6.8 Effizienzgefälle 64 6.9 Auffälligkeiten im Zieltext 66 6.10 Synthese 67 7 Schlussbemerkungen 69 Literaturverzeichnis 73 Internetquellen 77 Anhang I – Vorkommnisse 79...

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