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Ist das geltende Friedhofs- und Bestattungsrecht noch zeitgemäß?

Das Friedhofs- und Bestattungsrecht im Lichte verfassungsrechtlicher Vorgaben - Unter besonderer Berücksichtigung gewandelter Ansichten in der Bevölkerung sowie integrationspolitischer Herausforderungen

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Florian P. Schrems

Nach einem Todesfall erfolgt in allen Kulturkreisen dieser Welt eine wie auch immer geartete Totenbestattung. In diesem Zusammenhang stellen sich zahlreiche Fragen, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Infolge der Zuwanderung ergeben sich aufgrund anderer Kulturen neue Konfliktpunkte. Während in anderen europäischen Ländern recht liberale Bestattungsgesetze bestehen, ist in Deutschland das Friedhofs- und Bestattungsrecht noch recht rigide. Vor diesem Hintergrund prüft der Autor, inwieweit dem Verstorbenen noch Grundrechtspositionen zustehen können und inwieweit Grundrechtspositionen der Angehörigen bestehen. Daran anschließend wird geklärt, inwieweit sich daraus eine Notwendigkeit zur Änderung bestehender Vorschriften ergibt. Im Ergebnis sieht der Autor erheblichen Anpassungsbedarf.

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Vorwort

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Die vorliegende Abhandlung wurde im April 2011 von der Fakultät für Rechts- wissenschaften der Universität Regensburg als Dissertation angenommen, das Promotionsverfahren wurde im November 2011 abgeschlossen. Rechtsquellen, Rechtsprechung, Literatur und Gesetzgebungsvorhaben und - materialien sind bis Stand April 2011 erfaßt. Die Rechtslage in Bayern, mit der sich die vorliegende Arbeit vorwiegend befaßt, ist seither unverändert, zu einer schon länger geforderten und diskutierten Änderung bestattungsrechtlicher Vor- schriften ist es nicht gekommen, die Thesen sind daher nach wie vor aktuell. Die vorliegende Arbeit wurde durch ein Begabtenstipendium der Hanns- Seidel-Stiftung aus Mitteln des BMBF gefördert. Für die geduldige Betreuung der Dissertation – sie wurde neben der berufli- chen Tätigkeit über einen entsprechend langen Zeitraum erstellt – danke ich Herr Professor Dr. Gerrit Manssen sehr herzlich. Professor Dr. Alexander Graser danke ich für die sehr zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Maßgeblichen Anteil am Gelingen des Vorhabens hat sicherlich meine Frau, Frau Rechtsanwältin Diane Schrems-Scherbarth mit ihrem häufigen Zuspruch, die Arbeit zu Ende zu bringen, sowie ihrer fundierten Kritik. Mein Dank gilt auch meinen (ehemaligen) Arbeitgebern, der Kanzlei Prof. Dr. Rauch und Partner, Regensburg, sowie der Bayerischen Landeszahnärzte- kammer, für flexible Lösungen bei der Arbeitszeit.

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