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Ist das geltende Friedhofs- und Bestattungsrecht noch zeitgemäß?

Das Friedhofs- und Bestattungsrecht im Lichte verfassungsrechtlicher Vorgaben - Unter besonderer Berücksichtigung gewandelter Ansichten in der Bevölkerung sowie integrationspolitischer Herausforderungen

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Florian P. Schrems

Nach einem Todesfall erfolgt in allen Kulturkreisen dieser Welt eine wie auch immer geartete Totenbestattung. In diesem Zusammenhang stellen sich zahlreiche Fragen, wie mit dem Leichnam zu verfahren ist. Infolge der Zuwanderung ergeben sich aufgrund anderer Kulturen neue Konfliktpunkte. Während in anderen europäischen Ländern recht liberale Bestattungsgesetze bestehen, ist in Deutschland das Friedhofs- und Bestattungsrecht noch recht rigide. Vor diesem Hintergrund prüft der Autor, inwieweit dem Verstorbenen noch Grundrechtspositionen zustehen können und inwieweit Grundrechtspositionen der Angehörigen bestehen. Daran anschließend wird geklärt, inwieweit sich daraus eine Notwendigkeit zur Änderung bestehender Vorschriften ergibt. Im Ergebnis sieht der Autor erheblichen Anpassungsbedarf.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung .............................................................................................................. 1 A. Einführung .................................................................................................... 1 B. Gang der Untersuchung ................................................................................ 6 Kapitel 1 Bestattungsrechtlich relevante Regelungen im Grundgesetz ............. 8 A. Grundrechtsschutz ........................................................................................ 8 I. Grundrechte und allgemeines Persönlichkeitsrecht zu Lebzeiten ............ 8 1) Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG: Schutz der Menschenwürde ........................... 8 a) Beginn des Menschenwürdeschutzes .................................................. 10 b) Ende des Menschenwürdeschutzes ..................................................... 11 2) Art. 2 Abs. 1 GG: allgemeine Handlungsfreiheit ................................. 11 a) Geschütztes Rechtsgut und Grenzen ................................................... 11 a) Persönlicher Anwendungsbereich ....................................................... 12 3) Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 GG: allgemeines Persönlichkeitsrecht ..... 12 a) Geschütztes Rechtsgut ........................................................................ 12 b) Grenzen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts ................................. 13 4) Verhältnis der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) .................................................................................. 14 5) Art. 4 Abs. 1 GG (Glaubens- und Gewissensfreiheit) und Art. 4 Abs. 2 GG (Freiheit der Religionsausübung) ............................. 15 a) Geschütztes Rechtsgut ........................................................................ 16 b) Persönlicher Anwendungsbereich ....................................................... 18 c) Keine Schranken/praktische Konkordanz ........................................... 18 6) Art. 5 Abs. 3 GG: Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ................ 19 a) Art. 5 Abs. 3 Satz 1 Alt. 1 GG: Kunstfreiheit ..................................... 19 b) Art. 5 Abs. 3 Satz 1 Alt. 2 GG: Wissenschaftsfreiheit ....................... 20 c) Persönlicher Anwendungsbereich der Kunst- sowie der Wissenschaftsfreiheit .......................................................................... 21 d) Keine Schranken/praktische Konkordanz hinsichtlich Kunst- und Wissenschaftsfreiheit .......................................................................... 21 7) Art. 12 Abs. 1 GG: Berufsfreiheit ......................................................... 21 a) Geschütztes Rechtsgut der Berufsfreiheit ........................................... 22 b) Persönlicher Anwendungsbereich der Berufsfreiheit ......................... 22 c) Schranken der Berufsfreiheit...

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