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Ökonomische Theorie des Rechts

Konzepte und Anwendungen

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Michael Adams

Diese Arbeit stellt in einzelnen Aufsätzen praxisnahe Anwendungen der ökonomischen Theorie des Rechts dar. Die Aufsätze wurden so gewählt, dass die Fülle der möglichen Anwendungen und zugleich ihr unmittelbarer rechtspolitischer Nutzen deutlich werden. So werden Analysen und rechtspolitische Vorschläge zur Zerstörung der Rauschgiftmärkte, der Struktur von Zivilprozessen, der Kontrolle der Unternehmensverwaltung und deren Vergütung, zur Wahl effizienter Haftungssysteme, der Abschreckung von Straftaten und der Regulierung der Glücksspielindustrie vorgelegt. Im Rahmen von Anwendungen werden auch die Konzepte der mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Autoren des Fachgebietes wie Coase, Becker, Stigler, Akerlof, North und Kahneman dargestellt und erläutert. Sie machen die innovative Kraft und die Zukunftsfestigkeit der dargelegten Konzepte deutlich und belegen ihren Nutzen für die Praxis der Jurisprudenz.

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TEIL 1: EINLEITUNG

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Vom Sinn der ökonomischen Theorie des Rechts „Justice is not a consistently applied principle, however arbitrary its choice; jus- tice is for them a suitcase full of bottled ethics from which one freely chooses his own type of justice." George J. Stigler „Wie bei der Fabrikation, so auch in der Wissenschaft - ein Wechsel der Ausrüs- tung ist eine Extravaganz, die auf die unbedingt notwendigen Fälle beschränkt werden soll. Die Bedeutung der Krisen in der Wissenschaft liegt in dem von ihnen gegebenen Hinweis darauf dass der Zeitpunkt für einen solchen Wechsel gekom- men ist." Thomas S. Kuhn Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Paradigmenwechsel in der Jurisprudenz Es ist sicher richtig, dass eine moderne, in unablässiger Änderung begriffene Industriegesellschaft einen stetigen Bedarf an neuen Rechtsregeln aufweist, die auf die ständig neu entstehenden, noch ungeklärten Lebenssachverhalte sinnvol- le Antworten geben sollen. Nicht jede rechtliche Regelung eines neuen Prob- lems kann unmittelbar die beste aller möglichen darstellen. Dies zu erhoffen hieße, die Schwierigkeiten zu verkennen, die einer richtigen Erkenntnis und Vorhersage aller Anpassungsvorgänge der Individuen und Institutionen auf eine neue Rechtslage entgegenstehen. [...] Es soll die Frage untersucht werden, ob die Jurisprudenz mit ihren herkömmlichen Methoden der Erkenntnisgewinnung an ihre Grenzen gestoßen ist und möglicherweise nur noch mit Hilfe eines Para- digmenwechsels' und einer Hinwendung zu den vielfach in den Wirtschaftswis- senschaften eingesetzten mathematisch-naturwissenschaftlichen Methoden ein besseres Verständnis des Rechts zu erreichen vermag. Erstveröffentlichung: M. Adams, Ist die Ökonomie eine...

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