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Technologietransfer im Recht der UNESCO

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Phillip Winkler

Die Arbeit untersucht den seitens der UNESCO initiierten Technologietransfer. Nach der Einordnung des Technologietransfers in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der UNESCO und der Erarbeitung wichtiger thematischer Grundlagen und Zusammenhänge kommt der Analyse der von der UNESCO verabschiedeten Normen ein Schwerpunkt zu. Neben weiteren völkerrechtlichen Instrumenten mit Bezug zum Technologietransfer wird sodann auf relevante Institutionen im Kontext des Technologietransfers eingegangen und die Rolle der UNESCO im institutionellen Gefüge herausgearbeitet. Die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Technologietransferprojekten und -programmen bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit, bevor ein Fazit gezogen und Perspektiven aufgezeigt werden.

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Zweites Kapitel – Rechtliche Grundlagen (standard-setting)

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Neben den anderen Aufgaben und Tätigkeiten, betont bereits Artikel I der UNESCO-Satzung auch die folgenden Bestimmungen und Funktionen der Or- ganisation:233 „recommend[ing] such international agreements as may be necessary to pro- mote the free flow of ideas by word and image”; „recommending to the nations concerned the necessary international conven- tions”; „initiating methods of international cooperation calculated to give the people of all countries access to the printed and published materials produced by any of them”. Unter anderem zur Umsetzung dieser Vorgaben bedient sich die UNESCO ver- schiedener rechtlicher Instrumente. Zunächst wären in diesem Zusammenhang die vertraglichen Abkommen und Empfehlungen zu nennen. Sie sind die einzi- gen Handlungsformen, die auch ausdrücklich in der Satzung der UNESCO vor- gesehen sind. So heißt es in Artikel IV Absatz 4 UNESCO-Satzung: „The General Conference shall, in adopting proposals for submission to the Mem- ber States, distinguish between recommendations and international conventions submitted for their approval. In the former case a majority vote shall suffice; in the latter case a two-thirds majority shall be required. Each of the Member States shall submit recommendations or conventions to its competent authorities within a period of one year from the close of the session of the General Conference at which they were adopted.“ 234 Ein weiteres wichtiges Instrument bilden die sogenannten Erklärungen, welche gerade in der jüngeren Vergangenheit zunehmenst an Bedeutung gewonnen ha- ben und beispielsweise im Bereich der Bioethik einer entsprechenden Regelung durch Verträge oder Empfehlungen...

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