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Technologietransfer im Recht der UNESCO

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Phillip Winkler

Die Arbeit untersucht den seitens der UNESCO initiierten Technologietransfer. Nach der Einordnung des Technologietransfers in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche der UNESCO und der Erarbeitung wichtiger thematischer Grundlagen und Zusammenhänge kommt der Analyse der von der UNESCO verabschiedeten Normen ein Schwerpunkt zu. Neben weiteren völkerrechtlichen Instrumenten mit Bezug zum Technologietransfer wird sodann auf relevante Institutionen im Kontext des Technologietransfers eingegangen und die Rolle der UNESCO im institutionellen Gefüge herausgearbeitet. Die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Technologietransferprojekten und -programmen bildet einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit, bevor ein Fazit gezogen und Perspektiven aufgezeigt werden.

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Viertes Kapitel – Umsetzung in die Praxis

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In einem nächsten Schritt soll nun detailliert auf einige besonders repräsentative Beispiele zur Umsetzung des Technologietransfers in die Praxis eingegangen werden. Den Hintergründen und speziellen Problemen des Nord-Süd- Verhältnisses sowie den generellen Voraussetzungen für erfolgreichen Technolo- gietransfer soll dabei gesonderte Aufmerksamkeit zukommen. A. Probleme der Nord-Süd-Kooperation I. Die Ausgangssituation Bereits in den 70er Jahren ist erkannt worden, dass der schon im Ersten Kapitel angesprochene Nord-Süd-Konflikt (siehe dazu oben S. 19) zu einem beherr- schenden Aspekt der Weltpolitik und Weltwirtschaftsordnung werden und den Ost-West-Konflikt zunehmend zurückdrängen würde.609 Die ebenfalls in diesem Zusammenhang dargestellte Emanzipation der Entwicklungsländer in den 60er und 70er Jahren in Form des erstmaligen Eintretens für die eigenen Interessen auf dem internationalen Parkett hat diesen Konflikt nicht abschließend lösen können. Auch die daraus resultierenden Bemühungen um die Einführung einer neuen Weltwirtschaftsordnung, in deren Zusammenhang die UN- Vollversammlung ihre „united determination to work urgently for the establishment of a new interna- tional economic order based on equity, sovereign equality, interdependence, common interest and co-operation among all States, irrespective of their economic and social systems which shall correct inequalities and redress existing injustices, make it possible to eliminate the widening gap between the developed and the de- veloping countries and ensure steadily accelerating economic and social develop- ment and peace and justice for present and future generations (…)”610 609 Siehe R. Jochimsen, Die Kluft zwischen Nord und Süd, in: M. Bohnet (Hrsg...

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