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Hunde als therapeutische Weggefährten

Gespräche mit Experten über Therapiebegleithunde im therapeutischen Kontext in Theorie und Praxis

Iris Kuhn

Welches therapeutische Potenzial steckt in ausgebildeten Therapiebegleithunden? Im Buch wird der «Werdegang» vom Wolf bis zum Therapiebegleithund skizziert, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung auf der historisch gewachsenen Mensch-Hund-Beziehung liegt. Beschrieben wird die Ausbildung von Therapiebegleithunden und ihrer Hundeführer, gefolgt von einer Betrachtung der ethischen Vertretbarkeit. Eine Auswahl vorhandener Forschungsergebnisse wird vorgestellt, die sich auf Hunde im therapeutischen Kontext bezieht, sowie allgemeine wissenschaftliche Erklärungsmodelle zur Mensch-Tier-Beziehung, zu Wirkmechanismen in der tiergestützten Therapie und zur Mensch-Hund-Kommunikation. Gespräche mit Praktikern (Experten), die ihre ausgebildeten Hunde beruflich einsetzen, runden das Bild ab. Die methodische Basis bildet «das persönliche Gespräch als Weg in der psychologischen Forschung» nach Langer (2000) sowie ergänzend als weitere qualitative Forschungsmethode das Experteninterview. Als Gesamtergebnis zeigt sich, dass Therapiebegleithunde kein Heilmittel an sich darstellen, aber als Katalysator in der therapeutischen Beziehung wirken. Sie können Klienten bei der persönlichen Selbsterkenntnis helfen und deren Heilungsprozesse begleitend unterstützen.

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Inhaltsverzeichnis

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VORWORT ....................................................................................................................................... 5 1 EINLEITUNG .............................................................................................................................. 17 2 HISTORISCHE ENTWICKLUNGSSTATIONEN DER MENSCH-HUND-BEZIEHUNG ............................ 23 2.1 MÖGLICHE ABSTAMMUNG DES HUNDES .......................................................................................... 25 2.2 DER „URHUND“ .......................................................................................................................... 26 2.3 KOEVOLUTION UND DOMESTIKATION .............................................................................................. 26 2.4 HUNDE IM DIENSTE DES MENSCHEN IN DER RETROSPEKTIVE – EINE AUSWAHL ......................................... 31 2.5 HUNDE IN MYTHOLOGIE UND KUNST - EINE AUSWAHL ........................................................................ 34 3 WIE KAM DER THERAPEUT AUF DEN HUND? AUSWAHL EINIGER BEISPIELE AUS DEN ANFÄNGEN DER HUNDGESTÜTZTEN THERAPIE ........................................................ 39 3.1 BORIS LEVINSON ......................................................................................................................... 39 3.2 SIGMUND FREUD......................................................................................................................... 47 3.3 SAM UND ELISABETH CORSON ........................................................................................................ 50 4 KURZÜBERBLICK ÜBER DIE ORGANISATION DER TIERGESTÜTZTEN THERAPIE UND PÄDAGOGIK ................................................................................................................... 53 5 ASPEKTE DER AUSBILDUNG ZUM THERAPIEBEGLEITHUND ........................................................ 55 5.1 ERLÄUTERUNGEN UND DIFFERENZIERUNGEN ZUM BEGRIFF „THERAPIEHUND“ UND SEINER EINSATZBEREICHE ........................................................................................................ 55 5.2 EINSATZVORAUSSETZUNGEN, EIGNUNG UND WESENSMERKMALE (IST EINE ZUCHT „DES THERAPIEHUNDES“ MÖGLICH?) ........................................................................................ 59 5.3 KURZDARSTELLUNG DER HUNDEAUSBILDUNG UND DER THERAPIEHUNDE-TEAM-AUSBILDUNG ..................... 65 6 EINIGE GEDANKEN ZUR ETHIK UND ZUM TIERSCHUTZ ............................................................... 73 6.1 RICHTLINIEN FÜR DEN EINSATZ VON THERAPIEHUNDEN UND ANZEICHEN VON STRESS ................................. 75 6.2 GESETZLICHE GRUNDLAGEN ........................................................................................................... 80 7 AUSGEWÄHLTE FORSCHUNGSERGEBNISSE ZUR HUNDGESTÜTZTEN THERAPIE .......................... 83 7.1 BEOBACHTUNGEN ZUR KIND-HUND-INTERAKTION AN DER KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE DER UNIVERSITÄT LEIPZIG ............................................................................ 83 7.1.1 INTERAKTIONSANALYSE.......................................................................................................................84 7.1.2 BEFINDLICHKEIT ................................................................................................................................90 7.1.3 EFFEKTSTÄRKE UND ABHÄNGIGKEIT DES EFFEKTES VON DER DIAGNOSE......................................................92 7.1.4 GESAMTINTERPRETATION DER ERGEBNISSE AUS DEN LEIPZIGER STUDIEN ...................................................93 7.2 TIEFGREIFENDE ENTWICKLUNGSSTÖRUNGEN (Z.B. AUTISMUS) ............................................................. 94 7.3 D.A.CH.-STUDIE 2010 ................................................................................................................ 96 7.4 SYMPTOMBESSERUNG VON SCHIZOPHRENIE-PATIENTEN UNTER HUNDGESTÜTZTER THERAPIE ....................... 99 8 AUSWAHL WISSENSCHAFTLICHER ERKLÄRUNGSMODELLE ...................................................... 101 8.1 BIOPHILIE ................................................................................................................................ 101 8.2 BINDUNGSTHEORIE UND SPIEGELNEURONE ..................................................................................... 105 8.3 DU-EVIDENZ...

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