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Hunde als therapeutische Weggefährten

Gespräche mit Experten über Therapiebegleithunde im therapeutischen Kontext in Theorie und Praxis

Iris Kuhn

Welches therapeutische Potenzial steckt in ausgebildeten Therapiebegleithunden? Im Buch wird der «Werdegang» vom Wolf bis zum Therapiebegleithund skizziert, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung auf der historisch gewachsenen Mensch-Hund-Beziehung liegt. Beschrieben wird die Ausbildung von Therapiebegleithunden und ihrer Hundeführer, gefolgt von einer Betrachtung der ethischen Vertretbarkeit. Eine Auswahl vorhandener Forschungsergebnisse wird vorgestellt, die sich auf Hunde im therapeutischen Kontext bezieht, sowie allgemeine wissenschaftliche Erklärungsmodelle zur Mensch-Tier-Beziehung, zu Wirkmechanismen in der tiergestützten Therapie und zur Mensch-Hund-Kommunikation. Gespräche mit Praktikern (Experten), die ihre ausgebildeten Hunde beruflich einsetzen, runden das Bild ab. Die methodische Basis bildet «das persönliche Gespräch als Weg in der psychologischen Forschung» nach Langer (2000) sowie ergänzend als weitere qualitative Forschungsmethode das Experteninterview. Als Gesamtergebnis zeigt sich, dass Therapiebegleithunde kein Heilmittel an sich darstellen, aber als Katalysator in der therapeutischen Beziehung wirken. Sie können Klienten bei der persönlichen Selbsterkenntnis helfen und deren Heilungsprozesse begleitend unterstützen.

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10 Gesprächsdokumentationen

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20 Übersicht der Gesprächspartner für das „Persönliche Gespräch“: • Prof. Dr. Cynthia Chandler, Psychologieprofessorin an der University of North Texas (UNT), führt u.a. zwei Therapiebegleithunde (beide American Cocker Spaniel) • Bärbel Dreisbach, Hundepsychologin und Tierhomöopathin, führt ei- nen Therapiebegleithund (Hovawart) und eine Mischlingshündin • Markus Meyer, Kriminalhauptkommissar am Landeskriminalamt Hamburg, führt zwei Therapiebegleithunde (Riesenschnauzer) • Helene Lange, macht eine tiergestützte psychofunktionelle Ergothe- rapie Kurzgespräche: • Frau Winter, Ergotherapeutin, führt vier Therapiebegleithunde (zwei Mischlinge, zwei Labrador Retriever) • Reverend Elaine Bussey, Pastorin, führt einen Therapiebegleithund (Shih Tzu) • PHD Dr. Pamela Flint, Dozentin am Fachbereich Psychologie der UNT, führt einen Therapiebegleithund (Labrador Retriever) • Mary (91 Jahre alt), Bewohnerin eines Altenheims • Cindy, Altenpflegerin, bringt ihren Hund (nicht ausgebildet) mit zur Arbeit ins Altenheim • Zwei Teilnehmer aus dem Obedience-Kurs der Bloomoon- Hundeschule • Leiterin der Hundeschule 20 Zur Erläuterung der Gesprächsdokumentationen: Alle wörtlichen Aussagen des jeweiligen Gesprächspartners sind kursiv gedruckt. Alle Quintessenzen der Gesprächspartner, die teilweise als Überschriften verwendet werden, sind kur- siv und fett gedruckt. Alle Zusammenfassungen oder wörtlichen Aussa- gen/Fragen der Autorin sind fett gedruckt. 138 10.1 Das Gespräch mit Prof. Cynthia Chandler Prof. Chandler führt u.a. zwei Therapiebegleithunde (American Cocker Spaniel) 10.1.1 Zur Person Cynthia K. Chandler ist 54 Jahre alt. Sie stammt aus Fort Worth, Texas. Die Doktorwürde in Pädagogischer Psychologie wurde ihr 1986 von der Texas Tech University verliehen. Seit 1989 ist sie Psychologie-Professorin an der University of North Texas (UNT)...

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