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Phraseme mit temporaler Bedeutung im Weißrussischen und Deutschen

Eine kontrastive Studie

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Katja Ilyashava

Diese Arbeit bietet einen kontrastiven Vergleich von Phraseologismen mit temporaler Bedeutung im Weißrussischen und Deutschen. Ziel der Analyse sind Parallelen, Differenzen und Entsprechungen in der phraseologischen Realisierung der Zeitwahrnehmung durch beide Sprachgemeinschaften. Um ethnolinguistische Spezifika und Gemeinsamkeiten des sprachlichen Weltbildes im Funktionieren von Phraseologismen aufzuzeigen, werden als Datenbasis grundsätzlich Texte herangezogen. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Fragen der Adäquatheit in der Wiedergabe von Konzepten temporaler Sachverhalte. Die Ergebnisse der kontrastiven Untersuchung liefern einen Beitrag zur charakterologischen Typologie des Weißrussischen und Deutschen sowie zur Erstellung eines ideographischen Wörterbuches phraseologischer Einheiten beider Sprachen.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Kategorie der Temporalität, deren Erforschung in der Fachliteratur große Aufmerksamkeit gefunden hat. Zum Fokus vieler wissenschaftlicher Arbeiten wurden jedoch grammatikalische und lexikalische Ebenen, wobei das phraseologische Material hingegen öfter unbe- achtet blieb oder lediglich sporadisch behandelt wurde. Gerade diese Tatsache sowie der komplexe Charakter von Phraseologismen, der durch die sekundäre Natur geprägt ist, haben mein Interesse an deren Erforschung geweckt. Anhand des Sprachvergleichs des Weißrussischen und Deutschen werden Spezifika und Gemeinsamkeiten aufgedeckt, die den beiden Sprachgemeinschaften bei der Zeitauffassung eigen sind. Die vorliegende Monographie ist eine unwesentlich überarbeitete und gekürzte Fassung meiner Dissertationsschrift, die im Dezember 2011 an der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin verteidigt wurde. Zur Anfertigung dieser Dissertationsschrift haben mehrere Personen auf jeweils unterschiedliche Art beigetragen. Ohne ihre Mitwirkung und Unter- stützung wäre das Erscheinen dieser Monographie kaum vorstellbar gewesen. Dafür möchte ich allen diesen Personen von ganzem Herzen danken. Mein aufrichtiger Dank gilt meinem Doktorvater Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Gladrow, der mich so freundlich am Lehrstuhl im Rahmen meines wissenschaftlichen Aufenthaltes an der Humboldt-Universität im März 2008 aufgenommen und zur Promotion ermutigt hat. Ich danke ihm besonders für seine fachliche Unterstützung, durch die ich bis zur Promotion begleitet wurde, für die wertvolle und konstruktive Kritik und zahlreiche lebhafte Diskussionen, für die mein Doktorvater öfter seine private Zeit opferte. Für die Erstellung des Zweitgutachtens bedanke ich mich auch bei...

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