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Accounting for R&D Investments According to IAS 38

And the Conflicting Forces that Shape Financial Accounting: An Empirical Analysis

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Michael Ordosch

The thesis empirically investigates two conflicting views on the accounting treatment of R&D outlays according to IAS 38. Proponents of a capitalization of R&D outlays argue that this accounting policy provides relevant information to investors. In contrast, those opposing such a capitalization state that the resulting asset is too uncertain. The findings demonstrate that the arguments of both supporters and opponents basically remain valid and are therefore to some extent incompatible. However, given this incompatibility a discussion of the empirical findings in context with the arguments brought forward within the political debate surrounding IAS 38 illustrates that IAS 38 eventually pursues a reasonable approach to balance these conflicting views.

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Nach den HGB – Bilanzierungsregeln, die primär auf die Zwecke des Gläubi- gerschutzes und die Gewinnausschüttung gerichtet sind, waren bis zum In- krafttreten des BilMoG vom 29. 5. 2009 (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) originäre immaterielle Vermögenswerte nicht aktivierbar. Gesetzgeberische Mo- tivation für dieses Bilanzierungsverbot waren die angenommenen erhöhten Un- sicherheiten der künftigen Nutzenstiftung dieser Vermögenswerte mit der Folge, dass Gläubigerinteressen und Ausschüttungsbegrenzungen beeinträchtigt wer- den könnten. Der stärker informationsorientierte Ansatz der International Finan- cial Reporting Standards (IFRS), die seit 2005 für kapitalmarktorientierte Unter- nehmen maßgeblich sind, sieht ausdrücklich die Aktivierung originärer immate- rieller Vermögenswerte vor, wenn sie bestimmten Objektivierungskriterien ge- nügen. Von besonderem Interesse ist gerade für Länder mit stark F&E- getriebenen Industrien die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte, die das Resultat von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind. IAS 38 untersagt die Aktivierung von Forschungsausgaben, macht aber die Aktivierung von Ent- wicklungsausgaben – sofern sie den Objektivierungskriterien des IAS 38.57 ge- nügen – zur Pflicht. Damit wird zwangsläufig die Frage provoziert: Führt die Aktivierung von Entwicklungskosten im Vergleich zur Nichtaktivierung zu ei- ner Verbesserung des Informationsnutzens der Rechnungslegung für die Inves- toren als Adressaten der Finanzberichterstattung? Die empirische Bilanzfor- schung in USA, Australien, Europa und auch in Deutschland hat diese Fragestel- lung inzwischen aufgegriffen und die Entscheidungs- und Wertrelevanz aktivier- ter immaterieller Vermögenswerte unter verschiedenen Perspektiven untersucht. Michael Ordosch leistet mit seiner hiermit veröffentlichten Dissertation, die er unter...

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