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Das Recht auf den eigenen Tod und aktive Sterbehilfe unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten

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Ulrike Bernert-Auerbach

Die Arbeit leitet das Recht auf den eigenen Tod aus der apriorischen Menschenwürde her. Dabei werden die Wurzeln der Menschenwürde, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und die verschiedenen Literaturmeinungen analysiert. Das Ergebnis überträgt die Autorin auf Menschen mit unheilbaren Krankheiten, welche psychisch gesund den Entschluss gefasst haben, nicht mehr leben zu wollen, diesen jedoch nicht mehr ohne die Hilfe Dritter umsetzen können. Die Zulässigkeit aktiver Sterbehilfe wird auf verfassungsrechtlicher Ebene, unter Beachtung der Schutzpflichten des Staates und der Eingriffsthematik in Grundrechte, diskutiert. Im Zusammenhang mit der Patientenverfügung stellt die Arbeit dar, dass selbst bei Zulässigkeit aktiver Sterbehilfe diese nicht mittels antizipierten Willens gefordert werden könnte.

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Inhalt

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Vorwort 5 1. Kapitel 13 I. Einleitung 13 1. Gegenstand der Arbeit 13 2. Gang der Untersuchung 16 II. Derzeitige strafrechtliche Grundlagen im Hinblick auf die 18 verschiedenen Möglichkeiten von Sterbehilfe 18 1. Die Selbsttötung/der Freitod 20 2. Handlungen nach Eintritt des Hirntodes 21 3. Hilfe im Sterben 22 4. Indirekte Sterbehilfe 23 a) Dogmatische Begründung 23 b) Praktische Probleme der Begründungen 24 5. Passive Sterbehilfe – Hilfe beim Sterben 26 6. Sterbehilfe im weiteren Sinne – Hilfe zum Sterben 27 7. Aktive Sterbehilfe 28 8. Euthanasie (Mitleidstötungen) 28 9. Zusammenfassende Kasuistik der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes für Strafsachen 29 III. Die Rechtsunsicherheit in der täglichen Krankenhauspraxis 33 IV. Derzeitige rechtliche Möglichkeiten für Menschen mit unheilbaren Krankheiten unter Beachtung der tatsächlichen Situation 36 1. Die Möglichkeiten aufgrund der strafrechtlichen Gegebenheiten 36 2. Das Instrument der Patientenverfügung 38 a) Einleitung – verfassungsrechtliche, strafrechtliche und zivilrechtliche Grundlagen 38 b) Die Beachtung des ausdrücklichen oder des mutmaßlichen Willens und die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen in der (gerichtlichen) Praxis 39 aa) ausdrücklicher oder mutmaßlicher Wille 39 bb) Niederlegung des Willens in einer Patientenverfügung 42 c) Historie der Normierung von Patientenverfügungen 47 d) Vorschläge für Mindestkriterien von validen Patientenverfügungen 49 e) Stellungnahme 50 2. Kapitel 55 I. Die Menschenwürde 55 1. Einleitung 55 2. Die geschichtlichen Wurzeln der Menschenwürde bis zum 17. Jahrhundert 59 a) Menschenwürde im Römischen Reich 60 b) Menschenwürde im...

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