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Sprache – Rhetorik – Translation

Festschrift für Alberto Gil zu seinem 60. Geburtstag

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Edited By Vahram Atayan and Ursula Wienen

Der Band versammelt Beiträge aus den Bereichen der allgemeinen und kontrastiven Sprachwissenschaft, der Rhetorik und der Translationswissenschaft. Freunde, Kollegen und Schüler gratulieren dem Jubilar, der den Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft an der Universität des Saarlandes innehat, zu seinem 60. Geburtstag. Die Sammlung zeichnet sich sowohl durch die große Bandbreite an behandelten Themen mit sprachwissenschaftlichem und insbesondere romanistischem Hintergrund als auch durch die deutliche Schwerpunktbildung in Bereichen wie Rhetorik und Hermeneutik, Metapherntheorie und Konnektorenanalyse aus, die auch die wichtigsten Forschungsinteressen des Jubilars darstellen.

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Vorwort

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Eigentlich – im Sinne von "wenn alles wie geplant verlaufen wäre" – hätte man den Namen des Verfassers dieses Vorworts im Inhaltsverzeichnis des vorliegen- den Bandes vorfinden müssen, mit einem Beitrag über "Die Nachwirkungen der Lehre von den genera elocutionis von der Renaissance bis zur Gegenwart". Das gegebene Versprechen konnte leider nicht eingelöst werden; niemand verspre- che sich wirkliche Ruhe vom "Ruhestand". Eigentlich – im Sinne von "a decir verdad", "à vrai dire" – ist der Terminus genera elocutionis, dem in Lausbergs Elementen der literarischen Rhetorik noch ein ganzes Kapitel gewidmet war, heute nicht mehr sehr geläufig. In den großen Handbüchern der Rhetorik stößt man eher auf genera dicendi oder elocutionis genera (mit umgekehrter Wortfolge), und dies meist nur unter dem übergeord- neten Stichwort Dreistillehre. Das damit Gemeinte ist jedoch weiterhin aktuell, und da die Rhetorik unseren Jubilar immer wieder beschäftigt hat, wird auf die- ses Gebiet zurückzukommen sein. Eigentlich – im Sinne von "en el fondo", "au fond" – ist es nicht Aufgabe eines "Vorwortschreibers", das Gesamtwerk des Jubilars ausführlich zu würdi- gen und eine Kurzcharakteristik der einzelnen Festschriftbeiträge zu liefern. Das muss den Herausgebern überlassen bleiben. Hier kann und soll nur von ganz all- gemeinen Dingen die Rede sein: von einigen Stationen der beruflichen Laufbahn des Jubilars, von seinen wichtigsten Interessen und Arbeitsgebieten (was "wich- tig" ist, bestimmt in diesem Fall der Verfasser des Vorworts) und von einigen Lehrern, Weggefährten und Schülern, vor allem dann, wenn sie in der Fest-...

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