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Die mittelenglische Romanze zwischen Imitation und Innovation

Zur Dynamik einer Diskurstradition

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Ulrike Schenk

Die Arbeit untersucht anhand der mittelenglischen Romanzen die Etablierung des Englischen als Literatursprache im Spätmittelalter. Vor dem Hintergrund kontinentaler und insularer französischer Vorlagen prägt sich eine volkssprachliche Literaturgattung aus, die exemplarisch ist für den Verschriftlichungsschub, von dem das Englische ab dem 13. Jahrhundert erfasst wird. Zwei Fallanalysen zu den Romanzen Havelok the Dane und Ywain and Gawain und ihren jeweiligen Quellen widmen sich narratologischen, kulturhistorischen und poetologisch-rhetorischen Gesichtspunkten sowie Fragen der Formelhaftigkeit. Die Detailstudien liefern vertiefte Einblicke in mittelalterliche literarische Adaptionsprozesse und arbeiten das spezifische Gattungsprofil der mittelenglischen Romanzen heraus.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... XIII 1 Einleitung ........................................................................................... 1 2 Theoretische Grundlagen und Forschungsüberblick .................. 11 2.1 Die mittelenglischen Romanzen im Gesamtkontext der Standardisierung................................................................................ 11 2.1.1 Traditionen sprachlicher Äußerungen: Das Konzept der Diskurstradition ................................................................................. 11 2.1.2 Intensiver und extensiver Ausbau ..................................................... 18 2.1.3 Der mediale Ansatz ........................................................................... 20 2.1.4 Übersetzungstheoretische Grundlagen ............................................. 22 2.2 Bisherige Definitions- und Klassifizierungsversuche der Diskurstradition ‚Romanze’ .............................................................. 25 2.3 Die Ursprünge der mittelenglischen Romanzen und ihr Verhältnis zur Epik ........................................................................... 34 2.4 Zur Produktion, Distribution und Rezeption mittelenglischer Romanzen unter besonderer Berücksichtigung von Ywain and Gawain und Havelok the Dane ....................................... 42 2.4.1 Die minstrel-Stimme ......................................................................... 43 2.4.2 Das Auchinleck Manuskript und die bookshop-Theorie .................. 49 2.4.3 Formelhaftigkeit und mögliche Implikationen für die Produktion, Distribution und Rezeption mittelenglischer Romanzen .................. 52 2.4.4 Die Handschriften: B.M. Cotton Galba E.IX und Bodleian Library MS Laud. Misc. 108 ............................................. 57 3 Das Verhältnis der mittelenglischen Romanzen zu den jeweiligen Vorlagen: Zwei Fallstudien .......................................... 63 3.1 Havelok the Dane .............................................................................. 63 3.1.1 Mögliche Quellen des Havelok und Havelok als mögliche Quelle .. 63 3.1.2 Narratologische und stilistische Aspekte .......................................... 70 3.1.2.1 Exordial- und Schlusstopik bei Gaimar, im Lai d’Haveloc und in Havelok the Dane ................................................................... 70 3.1.2.1.1 Gaimars Estoire des Engleis ............................................................. 71 3.1.2.1.2 Lai d’Haveloc .................................................................................... 73 3.1.2.1.3 Havelok the Dane .............................................................................. 76 3.1.2.2 Die minstrel-Stimme in Havelok the Dane ....................................... 82 3.1.2.2.1 Szenenwechsel .................................................................................. 83 3.1.2.2.2 Metanarrative Kommentare zum Erzählprozess ............................... 85 X 3.1.2.2.3 Wertende Kommentare zum Handlungsgeschehen .......................... 89 3.1.2.3 Narrative Strukturen und die Funktion des Erzählers ....................... 94 3.1.2.3.1 Die Handlungsstrukturen in Havelok the Dane und den französischen Vorlagen ..................................................................... 94...

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