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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010- Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit

Post/Nationale Vorstellungen von ‘Heimat’ in deutschen, europäischen und globalen Kontexten- Nationale Erinnerungskulturen im Zeitalter der Globalisierung- Deutsch-polnische Erinnerungsorte -Mitherausgeber: Friederike Eigler, Janusz Golec und Les

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Franciszek Grucza, Friederike Eigler and Janusz Golec

Der Band enthält die Beiträge von drei Sektionen des Warschauer IVG-Kongresses. Die Beiträge der Sektion Post/Nationale Vorstellungen von ‘Heimat’ in deutschen, europäischen und globalen Kontexten (betreut und bearbeitet von Friederike Eigler unter Mithilfe von Neeti Badwe und Wolfgang Emmerich) greifen die Fragen nach lokalen Formen von Identität und Bildung eines modernen Heimatbegriffes vor dem Hintergrund von Globalisierungsprozessen und der zunehmenden Bedeutung von transnationalen Diskursen auf. Die Beiträge der Sektion Nationale Erinnerungskulturen im Zeitalter der Globalisierung (betreut und bearbeitet von Janusz Golec, Maria Kłańska und Irmela von der Lühe) sind verschiedenen Ausprägungen des kulturellen Gedächtnisses gewidmet. Fokussiert werden vor allem Erinnerungstraumata (Krieg, Shoah, Grenzverschiebungen, erzwungene Umsiedlungen und Migrationsbewegungen) des letzten Jahrhunderts in Mittel- und Osteuropa und ihre literarischen Verarbeitungen. Die Beiträge der Sektion Deutsch-polnische Erinnerungsorte (betreut und bearbeitet von Leszek Żyliński, Sabine Doering und Elżbieta Dzikowska) sind deutsch-polnischen Erinnerungsorten (Landschaften, Städte, Denkmäler u.a.) als Formen der Erinnerung, aber auch des Vergessens und der Verdrängung gewidmet, in denen sich die wechselvolle Geschichte der Beziehung zwischen Deutschen und Polen widerspiegelt.

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Sektion (20): Nationale Erinnerungskulturen im Zeitalter der Globalisierung. Betreut und bearbeitet von Janusz Golec, Maria Kłańska und Irmela von der Lühe

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Sektion (20) Nationale Erinnerungskulturen im Zeitalter der Globalisierung Betreut und bearbeitet von Janusz Golec, Maria Kłańska und Irmela von der Lühe Einleitung JANUSZ GOLEC, MARIA KŁAŃSKA, IRMELA VON DER LÜHE Die Sektion Nr. 20, „Nationale Erinnerungskulturen im Zeitalter der Globali- sierung“, die von Prof. Janusz Golec (UMCS Lublin), Prof. Maria Kłańska (Jagellonen-Universität Krakau) und Prof. Irmela von der Lühe (FU Berlin) geleitet wurde, tagte vom 2. bis zum 05. August 2010 in der Aula des Staszic-Palais, das zur Akademie der Wissenschaften (PAN) in Warschau gehört. Es wurden 21 Vorträge gehalten, von denen 16 uns zur Publikation gesandt wurden. Der Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Reflexion war, über ver- schiedene nationale Erinnerungstraumata zu sprechen. Krieg, Shoah, Grenz- verschiebungen, erzwungene Umsiedlungen und Migrationsbewegungen haben seit Jahrhunderten vor allem in Mittel- und Osteuropa geographische, politische und kulturelle Räume nicht einfach nur auseinander fallen lassen, sie haben zur Zerstörung des kulturellen Gedächtnisses geführt. Als Litera- turwissenschaftler wollten wir uns deshalb mit solchen Elementen der Erin- nerungskulturen in der Literatur beschäftigen, die einerseits durch nationale Mythen und Visionen geprägt und damit für die jeweilige Nation identitäts- stiftend sind, andererseits aber auch mit solchen, die im Zeitalter der Globa- lisierung und im Laufe (europäischer) Einigungsprozesse zur Entstehung supranationaler Identitäten führen. Die Tagung begann mit dem Themenkomplex der kollektiven kulturellen Erinnerung der Gebiete Galiziens und der Bukowina. Die Referenten befass- ten sich mit unterschiedlichen Formen dieser...

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