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Die Entstehung der Verfassungen der dänischen Monarchie (1848-1849)

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Sönke Loebert, Okko Meiburg and Thomas Riis

Der im Jahre 2004 in Kopenhagen entdeckte Entwurf einer Gesamtverfassung für das Königreich Dänemark und die Herzogtümer Schleswig und Holstein aus den ersten Monaten des Jahres 1848 wird hier in einer textkritischen Edition vorgelegt. Neben ihm werden die Verfassungen Schleswig-Holsteins, Lauenburgs und Dänemarks 1848-1849 gedruckt, die als Basis für die vergleichende Untersuchung des Entwurfes und der Verfassungen Dänemarks und Schleswig-Holsteins dienen. Eine Einführung in die Problematik und den historischen Hintergrund rundet die Darstellung ab.

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Grundlov (Staatsgrundgesetz)für Dänemark vom 5. Juni 1849 (Deutsche Übersetzung)

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301 Grundlov (Staatsgrundgesetz) für Dänemark vom 5. Juni 1849 (Deutsche Übersetzung) Wir Friedrich der Siebente, von Gottes Gnaden König zu Dänemark, der Wenden und Gothen, Herzog zu Schleswig, Holstein, Stormarn, Dithmarschen, Lauenburg und Oldenburg, thun kund und zu wissen für Alle: nachdem wir aus freier Königli- cher Machtvollkommenheit in Uebereinstimmung mit unserm getreuen Volke be- schlossen haben, ein neues Grundgesetz für das Königreich Dänemark ausgehen zu lassen, und eine vollständige Uebereinkunft über den Inhalt dieses Grundgesetzes zwischen uns und der für das Königreich zusammengetretenen Reichsversammlung glücklich zu Stande gebracht worden ist in Bezug auf den Entwurf, den wir der Reichsversammlung als Grundlage für ihre Verhandlungen haben vorlegen lassen, so haben wir jetzt – doch mit dem Vorbehalte, dass die Ordnung alles dessen, was die Stellung des Herzogthums Schleswig betrifft, bis nach abgeschlossenem Frieden beruhen bleibt – nachfolgendes Staatsgrundgesetz von Dänemark angenommen, so wie es von uns und unseren Nachfolgern auf dem Dänischen Throne unverbrüchlich gehalten werden soll, welches folgendermaßen lautet: I. § 1. Die Regierungsform ist eingeschränkt monarchisch. Die Königliche Gewalt ist erblich. § 2. Die gesetzgebende Gewalt ist bei dem Könige und dem Reichstage in Gemein- schaft. Die ausübende Gewalt ist bei dem Könige. Die richterliche Gewalt ist bei den Gerichtshöfen. § 3. Die evangelisch-lutherische Kirche ist die Dänische Volkskirche und wird als solche vom Staate unterstützt. II. § 4. Die im Königsgesetze bestimmte Erbfolge gilt auch ferner....

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