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Die Bedeutung der Wirtschaft

Ein Weg aus der Knechtschaft

Wolfgang Senz

Die Marktwirtschaft, wie sie bisher in Form der Neoklassik in der Geschichte Realisierung gefunden hat, ist als reduktionistische Konstruktion zurückzuweisen bzw. ist fortgesetzt zu einem adäquaten Verstehen von Wirtschaft und ihrer Bedeutung vorzudringen. Dieses Vordringen, das die Marktwirtschaft nicht verlässt (!), muss von einer konsequent philosophischen – dialektischen – Argumentation getragen sein, der es alleine zukommt, die Menschen ihrer Würde gemäß betrachten zu können. Die Neoklassik verweigert den Diskurs mit der dialektischen Philosophie, da sie anders ihre begründungstheoretischen Defizite nicht maskieren kann. In Form der Position J. M. Keynes’ ist der bisher geschichtlich realisierten Marktwirtschaft ein Denken erwachsen, das den Weg zu dem adäquaten Verstehen der Bedeutung der Wirtschaft aus ökonomischer Perspektive vorzeigt. Dieses Buch skizziert, wieso die Bedeutung der Wirtschaft notwendig aus einer philosophischen Argumentation heraus zu verstehen ist, wie diese aussieht, wie sie mit der fachwissenschaftlich-ökonomischen Argumentation zu verknüpfen ist und wieso es Keynes’ Position ist, die hierbei mit der philosophischen Argumentation zu verflechten ist.

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Inhaltsverzeichnis

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1 Einleitung 15 1.1 Die Notwendigkeit für ein grundsätzliches Umdenken 15 1.2 Die marktwirtschaftliche Praxis zwischen Realität und Anspruch 18 2 Philosophische Grundlagen 23 2.1 Einleitung 23 2.2 Die Unzulänglichkeit des Empirismus 27 §1 Der Blick „hinter die Kulissen“ der Alltagserfahrung 27 §2 Die Alltagserfahrung als Ausgangspunkt und als funda- mentales Problem 29 §3 Auslotung des Problems 31 §4 Wieso es nicht genügt, alleine die Vorkommnisse „vor den Kulissen“ zu beachten 39 §5 Die Werdewelt-Analyse als mittelbarer und des Selbstan- des entbehrender realistischer Zugang zum Sein bzw. Seien- den 46 §6 Der Empirismus als fehl leitende Sackgasse 51 2.3 Der unmittelbare Zugang zur Welt: Das Zweieinheitlichkeits- Argument 64 2.4 Das Ich in seiner Zweieinheitlichkeit und die Zweieinheitlich- keit der Beziehung von Ich und das Eines: In-Eins-Sein von Anfang und Ziel 74 §1 Das Ich ist Im-Gespräch-Sein-Mit-Sich 75 §2 Das Ich ist nicht Selbstand an sich: Die zweieinheitliche Beziehung von Ich und das Eines 77 §3 Das Verhältnis zwischen das Eines und Ich bezeichnet keine Wirkursächlichkeit 81 §4 Das Verhältnis von das Eines, Ich an sich und Werdewelt- Ich 83 §5 Das Ich als sich entfaltendes Eines 86 2.5 Das Ich als Person: Seine differenzielle Eigenständigkeit, seine Dignität & die ihm uranfänglich gestellte Aufgabe 89 §1 Die dem Ich uranfänglich gestellte Aufgabe 89 §2 Die Anfangnahme mit der Werdewelt-Analyse: Die Eman- zipation von der Werdewelt-Analyse als uranfänglich gestell- te Aufgabe 92 §3 Die Vernunftleistung: Zur Bedeutung der Philosophie...

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