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Qualitätssicherung von Arbeitnehmerüberlassung durch systematische Evaluation

Ein theoriebasierter, praxisorientierter Ansatz- Im Auftrag der Randstad Stiftung

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Thomas Fohgrub

Die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern ist eine volkswirtschaftlich bedeutende Branche, die in den letzten zwei Jahrzehnten stetig gewachsen und sehr heterogen ist. Die Qualität dieser Dienstleistung zu messen und sicherzustellen, dass eine gewünschte Qualität eingehalten oder die vorhandene verbessert wird, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Die Vermittlung von Arbeitskräften kann vor dem Einsatz nicht «ausprobiert» werden, die Prozesse sind nicht greifbar und sie sind einmalig, da der Arbeitnehmer und die Gesamtsituation ebenfalls einmalig sind. Das Verfahren lebt von der Interaktion zwischen dem verantwortlichen Mitarbeiter im Zeitarbeitsunternehmen, dem Arbeitnehmer und dem Kundenunternehmen, bei dem der Arbeitnehmer eingesetzt wird. Es ist diese Dreiecksbeziehung, die die Arbeitnehmerüberlassung einzigartig, aber auch die Interaktion der Beteiligten und die Qualitätssicherung der Prozesse besonders anspruchsvoll macht. Die Randstad Stiftung hat im Jahr 2011 das Heinrich-Vetter-Forschungsinstitut mit einer Studie darüber beauftragt, wie derzeit die Qualität dieser Dienstleistung in Deutschland gesichert wird. In dieser praxisorientierten Studie wurden die wissenschaftliche Literatur und die theoretischen Ansätze zum Qualitätsmanagement systematisch aufgearbeitet. Anschließend wurde ermittelt, welche Qualitätsmanagement-Verfahren und -Instrumente in der Praxis verwendet werden. Im dritten Schritt wurden diese Erkenntnisse mit den sozialwissenschaftlichen Methoden aus der Evaluationswissenschaft kombiniert und ein Leitfaden zur Evaluation der Arbeitnehmerüberlassung entwickelt. Entlang der Prozesse bietet dieses Buch Hilfen zur umfassenden Sicherstellung und Erhöhung der Qualität der Leistung. Es werden Instrumente und Methoden vorgestellt, die sowohl von großen als auch von kleinen Unternehmen angewendet werden können. Die Studie bietet damit Anregungen für Praktiker sowie nützliche Tipps für deren Ausbildung.

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Abkürzungen AMP Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienst- leister e.V. Anm. Anmerkung BA Bundesagentur für Arbeit BAnz Bundesanzeiger AGG Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz AÜG Gesetz zur Regelung der Arbeitnehmerüberlassung (kurz: Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) BSC Balanced Scorecard bspw. beispielsweise BT Bundestag BZA Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. bzw. beziehungsweise CEval Centrum für Evaluation CIETT Internationaler Verband der Zeitarbeitsunternehmen (International Confederation of Private Employment Agencies) d.h. das heißt DeGEval Deutsche Gesellschaft für Evaluation e.V.; heute: Ge- sellschaft für Evaluation e.V. DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag DIN Deutsches Institut für Normung DIZ Deutsches Institut Zeitarbeit ECVET European Credit System in Vocational, Education and Training EFQM European Foundation for Quality Management EU Europäische Union GA-AÜG Geschäftsanweisung der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetz grds. Grundsätzlich HWK Handwerkskammer i.d.R. in der Regel i.S. im Sinne 158 i.w.S. im weiteren Sinne IAB Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. IHK Industrie-und Handelskammer IQZ Initiative Qualitätssiegel Zeitarbeit ISO International Organization for Standardization k.A. keine Angabe KMU kleinere und mittlere Unternehmen KOM Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Europäische Kommission) max. Maximal mglw. möglicherweise Mill. Millionen mind. mindestens Mrd. Milliarden n.u. nicht untersucht Nr. Nummer Nrn. Nummern OECD Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung PDK Personaldienstleistungskaufmann/ Personaldienstleistungskauffrau PE Personalentwicklung PSA Personal-Service-Agenturen QM Qualitätsmanagement QS Qualitätssicherung RAL RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. SCP Safety Certificate Personnel Services SGB III Sozialgesetzbuch (Drittes Buch) sog. sogenanntes TQM Total...

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