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Die Verhinderung der Vollendung beim strafbefreienden Rücktritt

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Sandra Koch-Schlegtendal

Der Gesetzgeber gewährt dem Täter grundsätzlich die Möglichkeit von dem Versuch einer Tat strafbefreiend zurückzutreten. Doch warum kann der Täter überhaupt zurücktreten? Wann kann er tatsächlich (noch) zurücktreten und vor allem, welche Handlungen und/oder Maßnahmen muss er konkret ergreifen, um in den Genuss der Straffreiheit bezüglich der versuchten Tat zu kommen? All diesen Fragen widmet sich dieses Buch. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere bei der Problematik, welche Qualität das Rücktrittsverhalten des Täters haben muss, damit ihm das Privileg des strafbefreienden Rücktritts zu Gute kommt. Anhand von Rechtsprechung und Literatur werden die zum Teil sehr konträren Ansichten dargestellt und einer genauen Prüfung unterzogen.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ....................................................................................................... 19 1. Kapitel: Allgemeines zu der Versuchslehre ............................................... 23 A. Die geschichtliche Entwicklung der Versuchslehre ................................. 23 I. Das römische Recht ....................................................................... 23 II. Das fränkische Recht ..................................................................... 24 III. Das Recht des italienischen Mittelalters ........................................ 25 IV. Das Recht der Carolina (CCC) ...................................................... 25 V. Das preußische allgemeine Landrecht (ALR) ............................... 26 VI. Das Recht des 19. Jahrhundert bis heute ....................................... 27 1. Das 19. Jahrhundert bis zur NS-Zeit ........................................ 27 2. Das Recht der NS-Zeit ............................................................. 28 3. Das Recht nach dem 2. Weltkrieg ............................................ 29 B. Allgemeine Vorfragen zum Versuch ........................................................ 30 I. Voraussetzungen des Versuchs ..................................................... 30 1. Der Tatentschluss und das unmittelbare Ansetzten .................. 30 a) Die gemischt subjektiv-objektive Theorie ........................... 31 b) Die sogenannte Ansatzformel ............................................. 32 2. Der untaugliche Versuch .......................................................... 33 II. Der Strafgrund des Versuchs ......................................................... 35 1. Die objektive Theorie ............................................................... 35 2. Die subjektive Theorie ............................................................. 37 3. Die Eindruckstheorie ................................................................ 39 III. Der strafbefreiende Rücktritt nach § 24 StGB ............................... 40 IV. Gründe für die Straffreiheit beim Rücktritt ................................... 41 1. Die Rechtstheorien ................................................................... 41 2. Die kriminalpolitische Theorie ................................................. 42 3. Die Verdienstlichkeitstheorie ................................................... 43 4. Die Strafzwecktheorie .............................................................. 45 5. Die Schulderfüllungstheorie ..................................................... 46 6. Weitere Ansichten .................................................................... 48 7. Zusammenfassung .................................................................... 48 C. Die Abgrenzung zwischen unbeendeten und beendeten Versuch ............ 49 12 I. Der fehlgeschlagene Versuch ........................................................ 49 1. Rechtsfigur des fehlgeschlagenen Versuchs ............................. 50 2. Fallgruppen des fehlgeschlagenen Versuchs ............................ 50 a) Die Tatbestandsverwirklichung ist unmöglich .................... 51 b) Die Identität des Handlungsobjekts weicht vom Tatplan ab .................................................................... 51 c) Das Tatobjekt entspricht nicht den Vorstellungen des Täters ............................................................................ 52 3. Der fehlgeschlagene Versuch bei mehreren Handlungsmöglichkeiten .......................................................... 53...

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