Show Less

Der Enteignungsschutz im internationalen Investitionsschutzrecht in Hinblick auf das europäische Umweltrecht

Series:

Hanna Schmidt

Völkerrechtliche Investitionsschutzverträge erlauben es dem ausländischen Investor, im Streitfall ein neutrales Schiedsgericht anzurufen. Der Schutz vor Enteignungen stellt dabei einen elementaren Bestandteil dieser Verträge dar. Denn die Gefahr, dass Investitionen durch gesetzgeberische oder administrative Maßnahmen des Gaststaates entwertet werden, ist groß. Dabei beschäftigen vermehrt indirekte, d.h. faktische Enteignungen die Schiedsgerichte. Diese sind besonders komplex, da sie schwierig abzugrenzen sind von zulässigen staatlichen Regulierungsmaßnahmen. Anhand des Referenzgebietes «europäischer Umweltschutz» als einer rechtlich besonders regelungsintensiven Materie wird die Problematik erörtert. Dabei wird vor allem auch auf die europarechtlichen Einflüsse als Folge des Vertrages von Lissabon und auf die diesbezügliche mögliche Ausgestaltung eines Europäischen Muster-Investitionsschutzabkommens eingegangen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die vorliegende Arbeit wurde von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Herbst 2011 als Dissertation angenommen. Mein Dank gilt zunächst meinem verehrten Doktorvater Herrn Prof. Dr. Dirk Ehlers, der die Arbeit stets mit regem Interesse betreute und förderte und mir darüber hinaus Gelegenheit zur Mitarbeit an seinem Institut gab. Bei Herrn Prof. Dr. Hans-Michael Wolffgang möchte ich mich herzlich für die Erstellung des Zweitgutachtens bedanken. Ein besonderer Dank gebührt auch Herrn Dr. Ulrich Jan Schröder, der in einer gemeinsamen „Brain-Storming-Aktion“ ganz maßgeblich zur konkreten Themenfindung beitrug und auch sonst immer ein offenes Ohr hatte. Ein weite- res Dankeschön geht an meinen „Doktorbruder“ Herrn Sönke Sievers, mit dem ich mir nicht nur ein Büro teilen durfte, sondern der auch stets zu lebhaften Fachdiskussionen aufgelegt war, was das Fortkommen der Arbeit sehr unter- stützte. An meine Zeit am Institut für öffentliches Wirtschaftsrecht werde ich immer wieder sehr gerne zurückdenken. Allen (auch ehemaligen) Institutsangehörigen sei an dieser Stelle ganz herzlich für die schönen gemeinsamen Jahre gedankt! Frau Anke Eggert und Frau Katharina Petschulat haben die mühevolle Ar- beit des Korrekturlesens übernommen. Für ihre kritische Durchsicht des Manu- skripts und ihre wertvollen Anregungen möchte ich mich ebenfalls an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bedanken. Gewidmet ist diese Arbeit meiner Familie. Größter Dank gilt dabei meinen Eltern, Herrn Dr. Lothar und Frau Maria Schmidt, die mich auf...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.