Show Less

To and fro in shadow – by way of neither

Grundlegung der literarischen Hermeneutik am Beispiel der Werke Samuel Becketts

Stefan Schenk-Haupt

Noch immer umgibt Samuel Becketts Werke der Nimbus des Rätselhaften – trotz aller Bemühungen der Literaturkritik, auch im Rahmen der Neuen Literaturtheorien. Dem entgegen, unternimmt die Studie erstmals eine hermeneutische Untersuchung der Texte. Sie setzt voraus, Beckett habe dem Leser alle zu ihrem Verständnis notwendigen Mittel an die Hand gegeben: zwar nicht in einem Text allein, wohl aber in der internen Dialogizität der Texte untereinander. Die Studie entwickelt hierfür einen eigenen Interpretationsansatz, der die historischen Voraussetzungen der Hermeneutik sowie die produktive Abgrenzung zum Poststrukturalismus verarbeitet. In der hermeneutischen Anwendung zeigen sich überraschend konsistente Motivstrukturen und Aussagemomente, und Becketts Schaffen erweist sich als ein geschlossenes literarisches System, welches seine eigenen Möglichkeiten konstruktiv im Ausschlußprozeß des ‘weder … noch’ erschöpft.

Prices

See more price optionsHide price options
Show Summary Details
Restricted access

Verzeichnis der Werke Samuel Becketts

Extract

Beckett datiert von Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeiten an seine Manu- skripte im Autograph. Er hält in jedem Fall den Beginn der Niederschrift fest, fast immer auch das Datum des Abschlusses. Ebenso verfährt er mit den Manuskripten seiner eigenen Übersetzungen. Einige Typoskripte, die Revisionen der jeweiligen Rohfassung im Autograph darstellen, tragen bisweilen weitere Daten, ansonsten sind Typoskripte in der Regel nicht datiert (bis auf diejenigen, die er an Manu- skripthändler weitergab). Die ursprüngliche Idee zu einem Werk scheint Beckett des öfteren einige Zeit früher gehabt zu haben, bevor er mit einer Niederschrift be- gann: So gibt Beckett den Zeitraum der Entstehung von Watt mit 1940-45 an, Mol- loy habe er schon 1945 begonnen, ebenso Mercier et Camier und die Erzählung Suite/La Fin. Die Datierungen der jeweiligen Niederschrift weichen teils deutlich davon ab (Molloy wurde im Mai 1947 begonnen). Im Folgenden sind die Daten der Rohfassung angegeben, bisweilen, nach einem Schrägstrich oder markiert mit „rev.“ (= revidiert), auch die der Überarbeitungsphase. In einigen Fällen (z.B. Play) sind diese Phasen nicht voneinander zu trennen und bilden ein globales Gesamtda- tum. Die Forschungsergebnisse liegen teils weit verstreut und schwer zugänglich vor. Neben der Arbeit von Admussen (1979) liegen ein Katalog des HRC in Au- stin/Texas (Lake, 1984) und zwei der RUL (Edwards, 1979; Bryden et al., 1998) vor. Hinzu kommen einige Ausstellungskataloge, teilweise mit wertvollen Faksimi- les. Siehe auch die Essay-Sammlung von Pilling/Bryden (1992) und die drei bisher vorliegenden Bände der bilingualen Edition von...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.