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Die GmbH nach ihrer Löschung aus dem Handelsregister

Erfordernis einer «Nach-GmbH»?

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Anja Wiedemann

Eine GmbH entsteht mit ihrer Eintragung im Handelsregister. Soll sie ihrem Untergang zugeführt werden, wird sie aufgelöst und in der Regel liquidiert. Am Ende folgt die Löschung aus dem Handelsregister. Zu welchem Zeitpunkt die GmbH allerdings tatsächlich beendet wird, ist umstritten. Relevant ist dies insbesondere, wenn nach der Löschung noch Vermögenswerte oder andere Rechte und Pflichten der GmbH auftauchen. In diesem Fall wird eine Nachtragsliquidation durchgeführt. Es fragt sich aber, ob die GmbH trotz der Löschung noch als juristische Person fortbesteht oder ob sie eine andere Gestalt annimmt, so dass eine «Nach-GmbH» entsteht. Diesen Fragen geht die Arbeit nach, indem sie herausarbeitet, welche Faktoren für eine GmbH maßgeblich sind und wann sie als solche vollständig untergeht.

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Inhalt

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A. Einführung ...................................................................................................... 1 B. Beendigung der GmbH .................................................................................. 7 I. Gesetzlich vorgesehener regulärer Ablauf bis zur Beendigung ..................... 7 1. Auflösung und ihre Folgen ......................................................................... 7 2. Liquidation und Löschung.......................................................................... 8 II. Löschung aufgrund Vermögenslosigkeit ...................................................... 8 III. Löschungswirkung und Beendigungstatbestände ........................................ 9 1. Deklaratorische Wirkung der Löschung .................................................... 9 a. Begründung der deklaratorischen Wirkung der Löschung ................... 10 b. Beendigungskriterium: Vermögenslosigkeit ........................................ 11 c. Beendigungskriterium: Vermögenslosigkeit und Betriebseinstellung beziehungsweise Wille zur Betriebseinstellung ....................................... 12 d. Beendigungskriterium: Vermögenslosigkeit und Wegfall der Organisation .............................................................................................. 13 e. Beendigungskriterium: Fehlen jeglichen Abwicklungsbedarfs ............ 15 f. Beendigungskriterium: Vermögenslosigkeit und Nichtvorhandensein von Schulden ............................................................................................. 16 g. Kritik ..................................................................................................... 16 aa. Rechtsunsicherheit ........................................................................... 16 bb. Rechtsklarheit und Publizität des Handelsregisters ........................ 17 cc. System der Normativbestimmungen ................................................ 17 dd. Erschwerte Rechtsverfolgung gegen die Gesellschaft .................... 18 ee. Rechtsfähigkeit nicht durch Vermögen bedingt .............................. 18 ff. Keine zwingende Löschung aufgrund Vermögenslosigkeit ............. 19 X Inhalt gg. Gerichtliche Bestimmung der Liquidatoren .................................... 19 hh. Handlungsunfähigkeit der Gesellschaft........................................... 20 ii. Wortlaut des § 2 Abs. 1 S. 2 LöschG: keine Auflösung allein durch Vermögenslosigkeit ..................................................................... 20 jj. Veraltete Normen als Stütze der deklaratorischen Löschungswirkung................................................................................. 21 kk. Möglichkeit des Mantelkaufs .......................................................... 21 ll. Kritik an Teilansichten: keine zusätzlichen Kriterien nötig für Beendigung ............................................................................................ 21 . Subjektive Kriterien schwer feststellbar und willkürlich .............. 22 . Organisation ohne Vermögen nicht vorstellbar ............................. 22 . Stellenwert des Vermögens ............................................................ 23 . Mangel in der Organisation behebbar ............................................ 23 2. Lehre vom Doppeltatbestand.................................................................... 23 a. Begründung ........................................................................................... 24 b. Erweiterter Doppeltatbestand................................................................ 25 c....

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