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Der subjektive Tatbestand der Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO

Bestandsanalyse und Entwicklungsmöglichkeiten

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Daniel Schwartz

Der Kern der Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO besteht in den subjektiven Tatbestandsmerkmalen des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes des Schuldners und der Kenntnis des Anfechtungsgegners. Die Schwierigkeiten bei der Anwendung der Vorsatzanfechtung bestehen dabei weniger in den materiell-rechtlichen Anforderungen an diese Merkmale, als in der beweiskräftigen Feststellung der inneren Tatsachen in einem Anfechtungsprozess. Die Rechtsprechung und das Schrifttum haben bereits einige Beweis- und Gegenanzeichen entwickelt, die im Rahmen der Beweisführung einen Rückschluss auf die innere Einstellung des Schuldners und des Anfechtungsgegners zulassen. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die dogmatischen Grundlagen der Vorsatzanfechtung herauszuarbeiten und auf dieser Basis eine Analyse der gegenwärtig vertretenen Ansichten durchzuführen. Schließlich werden künftige Entwicklungsmöglichkeiten der Vorsatzanfechtung dargestellt.

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I. Inhaltsübersicht

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Erster Abschnitt: Einleitung ....................................................................................................... 1 Zweiter Abschnitt: Grundlagen der Vorsatzanfechtung ............................................................. 4 § 1 Rechtsgeschichtliche Entwicklung des Anfechtungsrechts ................................................. 4 § 2 Regelungszweck der Vorsatzanfechtung ........................................................................... 18 § 3 Rechtsnatur der Vorsatzanfechtung ................................................................................... 29 § 4 Systematische Einordnung der Vorsatzanfechtung ............................................................ 32 Dritter Abschnitt: Subjektiver Tatbestand des § 133 InsO ...................................................... 48 § 1 Gläubigerbenachteiligungsvorsatz ..................................................................................... 48 § 2 Kenntnis des Gläubigerbenachteiligungsvorsatzes .......................................................... 175 § 3 Beweislast .................................................................................................................... 199 § 4 Prozessrechtliche Qualifikation der Beweisanzeichen ..................................................... 208 Vierter Abschnitt: Entwicklungsmöglichkeiten der Vorsatzanfechtung ................................ 216 § 1 Auslegungsverständnis des Gesetzgebers ........................................................................ 216 § 2 Restriktive Auslegungstendenzen in der Lehre ................................................................ 225 § 3 Extensive Auslegungstendenzen ...................................................................................... 237 § 4 Zwischenergebnis ............................................................................................................. 268 Fünfter Abschnitt: Fallgruppenbildung weiterer Beweisanzeichen ....................................... 271 § 1 Fallgruppen von Häsemeyer ............................................................................................. 271 § 2 Fallgruppen von Thole ..................................................................................................... 277 § 3 Weitere Beweis- bzw. Gegenanzeichen ........................................................................... 283 Sechster Abschnitt: Zusammenfassende Ergebnisse .............................................................. 293

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