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Instrumente zur Sicherung von angemessenen Arbeitsbedingungen für Praktikanten

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Nina Wagner

Unter dem Begriff «Generation Praktikum» wird die Praxis von Unternehmen verstanden, arbeitsuchende Fach- und Hochschulabsolventen als Praktikanten oder Volontäre einzustellen und sie schlecht oder gar nicht zu bezahlen. Dabei wird in der betrieblichen Praxis nicht selten gegen geltendes Recht verstoßen. Die Hauptursachen: mangelnde Transparenz, Regelungslücken und weitgehende Sanktionslosigkeit bei Missbrauch von Praktikantenverhältnissen. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass mehr Rechtssicherheit und mehr Schutz der Praktikanten vor Ausbeutung nur durch gesetzliche Änderungen im Berufsbildungsgesetz zu erreichen sind. Erforderlich sind unter anderem eine klare Definition von Praktikantenverhältnissen, eine Gleichbehandlung von Pflichtpraktika und freiwilligen Praktika, ein Schriftformerfordernis für Praktikantenverträge sowie Beweiserleichterungen bei der gerichtlichen Durchsetzung von Ansprüchen.

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ......................................................................................................... 15 A. Empirische Untersuchungen und Umfragen .............................................. 19 I. Projektbericht des Hochschul-Informations-Systems (HIS): Generation Praktikum – Mythos oder Massenphänomen? ................. 20 1. Verbreitung ..................................................................................... 20 2. Motive ............................................................................................. 21 3. Qualität ............................................................................................ 21 4. Vergütung ........................................................................................ 21 5. Nutzen ............................................................................................. 22 II. „Generation Praktikum“ – Eine Studie des Arbeitsbereichs Absolventenforschung der FU Berlin .................................................. 23 III. Forschungsvorhaben „Was ist gute Arbeit?“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) .................................. 25 IV. Absolventenbefragung „FOLLOW ME: Was kommt nach der Uni?“ der Universität Kassel (Jahrgang 2007) .............................................. 26 V. Die Umfrage des DIHK ....................................................................... 27 VI. Ergebnis ............................................................................................... 28 B. Lösung durch freiwillige Initiativen .......................................................... 31 I. Initiative „Fair Company“ ................................................................... 31 II. Initiative der DGB-Jugend ................................................................... 32 III. Verein „Fair Work“ .............................................................................. 32 IV. Einflussmöglichkeiten der Hochschulen und Arbeitgeber .................. 33 C. Rechtspolitische Diskussion ....................................................................... 35 I. Praktikantenpraxis als Vorbild ............................................................... 36 1. Praktikanten bei der Bundesregierung ........................................... 36 2. Praktikanten im Bundestag ............................................................ 38 3. Zusammenfassung .......................................................................... 39 II. Vorschläge und Initiativen der Bundesregierung, Parteien und Sozialpartner ........................................................................................ 40 1. Referententwurf des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ........................................................................................... 40 8 a. Gesetzliche Klarstellung von Praktika ...................................... 40 b. Beweiserleichterung für Scheinpraktikanten ............................ 40 c. Verzicht auf Ausschlussfristen .................................................. 41 2. Position des Ministeriums für Bildung und Forschung .................. 41 a. Klarstellung im Berufsbildungsgesetz (BBiG) ......................... 41 b. Einführung eines Schriftformerfordernisses für Praktikantenverträge ................................................................. 41 c. Weitergehende Maßnahmen ...................................................... 41 d. Scheitern der Vorschläge ........................................................... 41 3. Positionen der Fraktionen ............................................................... 43 a. Position der SPD-Bundestagsfraktion ....................................... 43 aa. Gesetzliche Abgrenzung von Praktikums- und Arbeitsverhältnissen ............................................................ 43 bb. Vergütungsanspruch ............................................................ 43 cc. Erleichterte Durchsetzung von Vergütungsansprüchen ..... 44 dd....

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