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«Hüte deine Ehre von Jugend an»

Zur Diskursivität der Ehre in der russischen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der Werke A. S. Puškins

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Aida Hartmann

Den facettenreichen Begriff Ehre an der Schnittstelle sozialgeschichtlicher und literarischer Auseinandersetzungen in Russland stellt diese Studie in den Mittelpunkt. Dabei wird deutlich, dass die russische Ehrtradition Berührungspunkte und Differenzen zur gesamteuropäischen Kultur aufweist. Aleksandr S. Puškin tritt als Zentralgestalt im Hinblick auf den intellektuellen und literarischen Ehrediskurs hervor. An ausgesuchten Textbeispielen wird Ehre als Element der sozialen und geschlechtlichen Identität demonstriert und die Justierung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch ihre restriktive Macht aufgezeigt.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im August 2010 von der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim als Dissertation angenommen und für den Druck an einigen Stellen überarbeitet. In großer Entfernung von der akademischen Heimatstätte und ohne Anbindung an ein Seminar ein solches Projekt zu verwirklichen, war beschwerlich und über weite Strecken entmutigend. Dass es erfolgreich abgeschlossen werden konnte, verdanke ich der Unterstützung folgender Institutionen und Personen: Dem DAAD danke ich für das Forschungsstipendium, das mich 2002 nach Mos- kau führte. Dort gaben mir Tat’jana V. Civ’jan und Elena S. Kubrjakova wert- volle Unterstützung bei meinen Materialrecherchen. Sergej B. Borisov (Univer- sität Šadrinsk) danke ich für die Ermutigung, das in Russland vernachlässigte Thema Ehre zu erforschen. Das Stipendium des Hochschulwissenschaftsprogramms ermöglichte mir erst- malig, mich über einen Zeitraum von anderthalb Jahren fast ausschließlich dem Dissertationsthema zu widmen. Frau Prof. Dagmar Burkhart, die mir die Anre- gung zu dieser Arbeit gegeben und sie in der Anfangsphase betreut hat, bin ich für ihre fachliche Unterstützung sehr dankbar. Zu größtem Dank bin ich meiner Betreuerin Frau Prof. Renate Hansen-Kokoruš verpflichtet, die mich unermüdlich unterstützt und als vorbildliche Mentorin ge- fördert hat. Herrn Prof. Andreas Ebbinghaus, dem Verfasser der beeindrucken- den Puškin-Monografie, schulde ich Dank ich für das Zweitgutachten und die konstruktive Kritik an meinen Thesen zur Ehrproblematik bei Puškin. Mein In- teresse an der russischen Literatur wurde einst durch die „Heidelberger Publika- tionen...

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