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Der Auslandsschutz deutscher Staatsangehöriger bei Entführungen

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Christian Kokew

Immer häufiger werden deutsche Staatsangehörige im Ausland Opfer von Entführungen. Das wirft die Frage auf, ob und in welchem Umfang die deutsche Staatsgewalt in Entführungsfällen zu Hilfeleistungen verpflichtet ist. In der Öffentlichkeit wurde bereits darüber diskutiert, ob der Staat unter bestimmten Voraussetzungen sogar jegliche Hilfe ablehnen kann, z. B. wenn Touristen sich leichtsinnig in die Gefahr einer Entführung begeben haben. In diesem Zusammenhang ist auch zu klären, welche Mittel der Staatsgewalt zur Rettung eines im Ausland Entführten zur Verfügung stehen und unter welchen Bedingungen sich die aus einer Notlage Befreiten an den Kosten der Rettung zu beteiligen haben. Der Verfasser zieht zur Beantwortung dieser Fragen insbesondere das Völkerrecht, das Unionsrecht, das deutsche Verfassungsrecht und das Konsulargesetz als rechtliche Maßstäbe heran.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2011/2012 von der Rechts- wissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung konnten bis Januar 2011 berücksichtigt werden. Mein herzlicher Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Christian Hillgruber, der mich zur Wahl des Themas ermutigte, die Arbeit durch seine wertvollen Hinweise förderte und jederzeit für die Erörterung fachlicher Fragen zur Verfügung stand. Ihm danke ich auch für die umgehende Anfertigung des Erstgutachtens. Mein Dank gilt auch Herrn Prof. Dr. Klaus F. Gärditz für die Übernahme und zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Herrn Prof. Dr. Bernhard Kempen und Herrn Prof. Dr. Hartmut Schieder- mair danke ich für die Aufnahme der Arbeit in die von ihnen herausgegebene Schriftenreihe. Großen Dank schulde ich meiner Frau Wiebke für ihre wertvollen Ratschläge, ihre Geduld und ihre Nachsicht. Ganz besonders danke ich meinen lieben Eltern für ihre stets uneinge- schränkte Unterstützung, ihr Verständnis und ihre Großzügigkeit. Ihnen widme ich diese Arbeit.

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