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Gesellschaftsrechtliche Sitzverlegungen und haftungsrechtliche Begründungen internationaler insolvenzrechtlicher Zuständigkeiten

Zugleich ein Beitrag zur Verwendung in der Judikatur

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Sebastian Deichgräber

Der Verfasser beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der kollisionsrechtlichen Behandlung deutscher- und ausländischer Kapitalgesellschaften im In- und Ausland. Hierbei befasst sich die Untersuchung sowohl mit den Schnittstellen des Europarechts und des IPR als auch mit dem Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Neben der Diskussion grundsätzlicher Fragen der kollisionsrechtlichen Anknüpfung, differenziert der Verfasser im Zusammenhang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den Art. 49, 54 AEUV zwischen der sogenannten Zuzugs- und Wegzugskonstellation und der Umwandlung. Die hierbei dargestellten Ergebnisse, insbesondere die durch das MoMiG geschaffene Möglichkeit der Verlegung des Verwaltungssitzes ins Ausland, setzt der Verfasser in Beziehung zum Insolvenzrecht der EuInsVO und behandelt dabei die Frage, unter welchen Umständen die Verlagerung des COMI als rechtsmissbräuchlich einzustufen ist und ob sich durch eine Änderung der EuInsVO ein Rechtsmissbrauch verhindern lässt.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2011 von der Fakultät für Rechtswissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Disserta- tion angenommen. Dem Manuskript liegen die Rechtsprechung und Literatur bis Ende 2010 zugrunde. Bedanken möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Stefan Smid, der mir das Schreiben dieser Arbeit ermöglicht hat. Herrn Prof. Dr. Werner Schubert danke ich für die Erstellung des Zweitgutachtens. Besonderer Dank gebührt auch Dr. Thomas M. Nitsche, der mich bei der Anfertigung dieser Arbeit inspiriert hat. Selbstredend gilt mein Dank auch allen anderen, die mich auf dem Weg zur Fertigstellung dieser Arbeit begleitet haben und mir in schwierigen Zeiten ständig den Rücken stärkten. Diese Arbeit widme ich meiner Mutter. Hamburg, im Dezember 2011 Sebastian W. Deichgräber

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