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Gesellschaftsrechtliche Sitzverlegungen und haftungsrechtliche Begründungen internationaler insolvenzrechtlicher Zuständigkeiten

Zugleich ein Beitrag zur Verwendung in der Judikatur

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Sebastian Deichgräber

Der Verfasser beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der kollisionsrechtlichen Behandlung deutscher- und ausländischer Kapitalgesellschaften im In- und Ausland. Hierbei befasst sich die Untersuchung sowohl mit den Schnittstellen des Europarechts und des IPR als auch mit dem Gesellschafts- und Insolvenzrecht. Neben der Diskussion grundsätzlicher Fragen der kollisionsrechtlichen Anknüpfung, differenziert der Verfasser im Zusammenhang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den Art. 49, 54 AEUV zwischen der sogenannten Zuzugs- und Wegzugskonstellation und der Umwandlung. Die hierbei dargestellten Ergebnisse, insbesondere die durch das MoMiG geschaffene Möglichkeit der Verlegung des Verwaltungssitzes ins Ausland, setzt der Verfasser in Beziehung zum Insolvenzrecht der EuInsVO und behandelt dabei die Frage, unter welchen Umständen die Verlagerung des COMI als rechtsmissbräuchlich einzustufen ist und ob sich durch eine Änderung der EuInsVO ein Rechtsmissbrauch verhindern lässt.

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Inhaltsverzeichnis

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A. Einleitung ................................................................................................. 19 I. Einführung ................................................................................................. 19 II. Problemstellung ......................................................................................... 27 III. Gang der Untersuchung ............................................................................. 28 1. Teil 1 – Vorgaben des Europarechts für das deutsche Internationale Gesellschaftsrecht und die Niederlassungsfreiheit ........ 28 2. Teil 2 – Die Auswirkungen des Europarechts auf das deutsche internationale Gesellschaftsrecht – unter Bezugnahme des MoMiG und des RefE ..................................... 29 3. Teil 3 – Rechtsmissbrauch der EuInsVO oder: Gefahren für den Insolvenzstandort Deutschland ................................. 30 4. Teil 4 und 5 ........................................................................................... 30 Erster Teil: Vorgaben des Europarechts für das deutsche Internationale Gesellschaftsrecht und die Niederlassungsfreiheit ....... 31 B. Die Leitgedanken des Internationalen Gesellschaftsrechts ................ 31 C. Die Anordnung der für das Gesellschaftsstatut maßgeblichen Rechtsquelle ............................................................................................. 33 I. The Moulin-Rouge attractions Limited ..................................................... 33 II. Ausgangspunkt für den Theorienstreit ...................................................... 33 III. Der Umfang des Heimatrechts einer juristischen Person .......................... 34 IV. Die Anknüpfung des Gesellschaftsstatuts ................................................. 35 1. Theorie des effektiven Verwaltungssitzes – Sitztheorie ....................... 35 2. Gründungs- oder Inkorporationstheorie ................................................ 37 3. Vermittelnde Theorien .......................................................................... 38 D. Die Anerkennung von Gesellschaften im Internationalen Gesellschaftsrecht.................................................................................... 39 E. Europarechtlicher Rahmen für die Mobilität von Gesellschaften ..... 42 I. Die Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 49 [ex-Art. 43 EGV], 54 AEUV [ex-Art. 48 EGV] im Kontext der Europäischen Grundfreiheiten ........... 42 1. Sachlicher Anwendungsbereich der Kapitalverkehrsfreiheit ............... 43 2. Sachlicher Anwendungsbereich der Dienstleistungsfreiheit ................ 43 3. Sachlicher Anwendungsbereich der Niederlassungsfreiheit ................. 44 a. Die Reichweite der Niederlassungsfreiheit ....................................... 46 aa. Begriff ........................................................................................... 47 bb. Teil- und Vollintegration .............................................................. 47 10 Inhaltsverzeichnis cc. Primäre und sekundäre Niederlassungsfreiheit ............................ 48 dd. Funktion der Niederlassungsfreiheit in der Systematik der Grundfreiheiten ....................................................................... 50 b. Die Niederlassungsfreiheit als Diskriminierungs- und...

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