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Transkulturalität und Musikvermittlung

Möglichkeiten und Herausforderungen in Forschung, Kulturpolitik und musikpädagogischer Praxis- Unter Mitarbeit von Sophie Arenhövel

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Edited By Susanne Binas-Preisendörfer and Melanie Unseld

Keine Musikkultur kommt ohne Fragen von Alterität und Transkulturalität aus. Doch noch immer scheint es eine Herausforderung darzustellen, über diese Fragen produktiv nachzudenken und sie in der Vermittlung von Musik aufzugreifen. Angesichts der bildungs- und wissenschaftspolitischen Herausforderungen des Themas ermöglicht dieser Band einen Überblick zum Stand der gerade erst begonnenen Forschung und gibt insbesondere NachwuchswissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen eine Argumentationsplattform, die über die Grenzen ihrer Fächer hinaus den kultur- und bildungspolitisch hochsensiblen Zusammenhang von Transkulturalität und Vermittlung für das ‘Fach’ Musik untersuchen. Diskutiert werden sowohl die Bedeutung theoretischer Axiome für praktische Szenarien der Musikvermittlung als auch umgekehrt die Praxis der Musikvermittlung als Herausforderung für die Theoriebildung.

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Musikfestivals und -wettbewerbe

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151 creole – globale Musik aus Deutschland Referenzprojekt Musikwettbewerb: creole – globale Musik aus Deutschland Susanne Binas-Preisendörfer Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Unesco-Kommission und finan- ziert durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie, die Initiative Musik gGmbH des Bundes sowie verschiedene öffentliche Förderer des Landes Berlin wurde im Mai des Jahres 2011 zum dritten Mal der Bundeswettbewerb creole – glo- bale Musik aus Deutschland in Berlin ausgetragen. Als Sieger aus dem an drei aufeinander folgenden Tagen veranstalteten Wettbewerb gingen die Bands Kavpersaz (New Anatolian Traditional), Cyminology (Poetischer Persian Jazz) und Kellerkommando (Fränkische Volxmusik mit russischem Gangstarap) her- vor.1 Mehr als 500 Bands mit circa 2.500 Musiker_innen hatten sich im Vorfeld bundesweit beworben. Über 100 Bands mit etwa 600 Musiker_innen traten in den Vorentscheiden in 23 Wettbewerbskonzerten vor mehr als 6.000 Be- sucher_innen in Dortmund, Berlin, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Halle, Wiesbaden und Freiburg auf. Etwa 1.500 Zuhörer_innen erlebten den Vorent- scheid in Niedersachsen per Live-Stream mit.2 Hervorgegangen war creole – globale Musik aus Deutschland, zunächst unter dem Namen creole – Weltmusik aus Deutschland (Hvh. S. B.-P.), aus dem Musikwettbe- werb musica vitale, der bereits seit 1995 ausgetragen wurde und initiiert von der Werkstatt der Kulturen in Berlin stattfand. Seit dem Jahr 2004 existieren bundes- weit acht sogenannte creole-Trägerkreise, die sich aus Vertreter_innen kulturel- ler Einrichtungen, Veranstaltern, Verlagen, Verbänden und Labels sämtlicher Bundesländer zusammensetzen. Sie organisieren in ihren Regionen Vorent- scheide, bei denen auf zwei- bis dreitägigen Festivals ca. zehn Bands oder En-...

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